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Hauptstadt: Selbstverbrennung vor libyscher Botschaft in Berlin

Fahne vor der libyschen Botschaft in Berlin Zur Großansicht
DPA

Fahne vor der libyschen Botschaft in Berlin

Vor der libyschen Botschaft in Berlin hat sich ein Mann selbst entzündet und dabei schwere Verletzungen erlitten. Das meldet die Polizei in der Hauptstadt.

Berlin - Vor der libyschen Botschaft in Berlin hat sich ein Mann selbst angezündet. Das meldete die Berliner Polizei. Demnach übergoss sich der Mann mit brennbarer Flüssigkeit und steckte sich anschließend selbst in Flammen. Auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE hieß es aus der Botschaft, man könne zu dem Vorfall keine Auskunft geben.

Der Mann ist nach Angaben der Polizei etwa 25 Jahre alt und erlitt schwere Verbrennungen, obwohl Sicherheitsmitarbeiter ihn offenbar schnell löschen konnten.

Nach ersten Erkenntnissen stellte der Mann keine politischen Forderungen, sondern lag im Streit mit der Botschaft, wie ein Polizeisprecher sagte. Dabei sei es um Versorgungsansprüche für Kriegsverletzte gegangen, hieß es weiter.

Der Mann sei am Vormittag mit einem Kanister zu der Botschaft gekommen. Als Wachleute ihn ansprachen, habe er sich die Flüssigkeit übergeschüttet. Er wurde am Mittag noch vor Ort in einem Hubschrauber versorgt und sollte dann in ein Krankenhaus geflogen werden.

Zunächst hatte die Nachrichtenagentur Reuters gemeldet, der Vorfall habe sich vor der israelischen Botschaft ereignet. Über die Identität der betreffenden Person ist bislang nichts bekannt.

kes

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