SPD-Forderung: Behörden sollen Trojaner selbst programmieren

Die Affäre um den Computer-Trojaner hat den Bundestag erreicht: Im Innenausschuss wurde Innenminister Friedrich vorgeladen. Die SPD fordert, dass Sicherheitsbehörden sich nicht mehr auf Privatfirmen als Programmierer verlassen. Die Grünen verlangen mehr Details.

Minister Friedrich: Im Innenausschuss kurz angebunden, die Aktuelle Stunde geschwänzt Zur Großansicht
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Minister Friedrich: Im Innenausschuss kurz angebunden, die Aktuelle Stunde geschwänzt

Berlin - Es war kein angenehmer Auftritt für Hans-Peter Friedrich. Am Mittwochmorgen musste der Bundesinnenminister höchstpersönlich Stellung vor den Abgeordneten des Bundestagsinnenausschusses zum Einsatz fragwürdiger Computer-Trojaner nehmen. Neben dem CSU-Politiker hatten die Parlamentarier auch den Präsidenten des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, geladen.

Der frisch gewählte innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Hartmann, forderte nach der nichtöffentlichen Sitzung Konsequenzen: Sicherheitsbehörden sollten sich künftig nicht mehr auf die Dienste privater Firmen verlassen, wenn es um so sensible Bereiche gehe wie die so genannte "Quellen-TKÜ", also das technische Abgreifen der Telekommunikationsströme von Verdächtigen vor einer möglichen Verschlüsselung. "Entweder man lässt es ganz, oder man macht das selbst ", sagte er SPIEGEL ONLINE, "koste es, was es wolle."

Ein Argument der Sicherheitsbehörden war bisher gewesen, dass private Anbieter die benötigte Software kostengünstiger programmieren können. Bei der so genannten "Online-Durchsuchung" schreiben die Behörden die benötigte Software bereits selbst. Nach Informationen des SPIEGEL gab das BKA allein 2010 etwa 680.000 Euro dafür aus. Zum Vergleich: Für einen TKÜ-Trojaner zahlte das BKA für drei Monate 15.000 Euro.

Innenminister kurz angebunden

Die Trojaner-Affäre war durch eine Veröffentlichung des Chaos Computer Clubs entbrannt. Die Hacker-Gruppe hatte ein Programm analysiert, das nach bisherigem Informationsstand von bayerischen Behörden verwendet worden war - und das über mehr technische Möglichkeiten verfügt, als das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil erlaubt hatte. So bot es die Möglichkeit, weitere Schadsoftware "nachzuladen".

Mittlerweile scheint zudem ein weiterer Staats-Trojaner gefunden worden zu sein, wie das Unternehmen Kaspersky mitteilte - dieses Programm scheint sogar zu noch mehr Überwachungsansätzen in der Lage zu sein. Der Anwalt von DigiTask sagte SPIEGEL ONLINE, es handele sich offenbar um Software der Firma - wann und an wen der Trojaner geliefert wurde, sagte er nicht.

Die Sitzung des Bundestagsinnenausschusses brachte indes keine neuen Aufreger ans Tageslicht. Innenminister Friedrich hielt sich kurz, BKA-Präsident Ziercke berichtete dafür umso ausführlicher und technischer, berichteten Teilnehmer.

Bayerns Innenminister in der Kritik

Laut SPD-Mann Hartmann sei glaubhaft vermittelt worden, dass die Bundesbehörden den Einsatz entsprechender Programme angemessen kontrolliert und protokolliert hätten. Den Quellcode der Programme könnten die Beamten allerdings nicht einsehen, sei berichtet worden. Die Programme, die die Sicherheitsbehörden des Bundes einsetzen, stammen zumindest teilweise ebenfalls von DigiTask.

Hartmann fordert nun "einheitliche Regeln für die Quellen-TKÜ", "engstens" an den Maßgaben des Verfassungsgerichts orientiert. Sollte sich bestätigen, dass der in Bayern eingesetzte Trojaner gegen die Vorgaben des Verfassungsgerichts verstoßen habe, dann sei der dortige Landesinnenminister Joachim Hermann (CSU) "nicht mehr tragbar". Die Piratenpartei hat bereits Anzeige gegen Hermann erstattet.

"Dünne Suppe serviert"

Für die Grünen ist indes auch Bundesinnenminister Friedrich noch nicht aus der Schusslinie. "Bundesinnenminister Friedrich hat heute dünne Suppe serviert", sagt Konstantin von Notz, innenpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion. "Weder wurde erklärt, wie viele Versionen des Trojaners auf den verschiedenen Ebenen herumstromern", moniert von Notz, "noch konnte der Minister erklären, warum hier die Verantwortung für einen hochsensiblen und problematischen Grundrechtseingriff an eine fragwürdige Privatfirma ausgelagert wurde".

Nach Informationen des SPIEGEL war 2002 ein hochrangiger Mitarbeiter einer Vorgängerfirma von DigiTask wegen Bestechung von Beamten des Zollkriminalamtes zu einer ungewöhnlich hohen Strafe verurteilt worden.

Der Grünen-Politiker sieht aber noch ein grundsätzlicheres Problem. "Wirklich fragwürdig ist auch, dass die staatlichen Stellen darauf verzichteten, den Quellcode der Trojanersoftware zu überprüfen - und damit die Gewährleistung des Grundrechtsschutzes letztlich in die Hände der Firma legt", sagte von Notz SPIEGEL ONLINE.

Schlagabtausch in der Aktuellen Stunde

Am Nachmittag war der Trojaner erneut Thema im Bundestag - im Rahmen einer von allen Fraktionen beantragten Aktuellen Stunde. Innenstaatssekretär Ole Schröder (CDU) betonte, die Bundesbehörden würden keine Spähsoftware einsetzen, die rechtlich problematisch sei. Auf den bayerischen Fall ging er nicht explizit ein. Stattdessen plädierte er dafür, den Strafermittlungsbehörden Vertrauen entgegenzubringen, dass sie technische Mittel nicht missbrauchten. Thomas Oppermann, Geschäftsführer der SPD-Fraktion, lobte den Chaos Computer Club für die öffentliche Analyse des bayerischen Problem-Trojaners. Der Verein habe sich als Teil einer wachsamen Zivilgesellschaft erwiesen. Die Bundesregierung hingegen agiere angesichts der Entdeckung des Trojaners "chaotisch".

"Die Vorgänge in Bayern sind in Bayern aufzuklären, nicht hier", sagte die innenpolitische Sprecherin der FDP, Gisela Pilz. Zugleich betonte sie den Einsatz der FDP für den "Kernbereichsschutz" der Privatsphäre. Sie halte es für bedenklich, dass die Sicherheitsbehörden nach Auskunft des BKA-Chefs keine Einsicht in den Quellcode der bestellten Software hätten.

Jan Korte von der Linken warf der Bundesregierung Verschleierung vor und kritisierte, dass der Bundesinnenminister nicht zur Aktuellen Stunde erschienen war. Die Regierung könne nicht garantieren, dass die theoretischen Möglichkeiten der Software nicht missbraucht wurden. Seine Partei fordere einen Stopp aller Trojaner-Einsätze.

yas/flo

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insgesamt 37 Beiträge
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1. Mit dem CSU-Minister müssen wir uns wohl fürchten
Hart-aber-fair 19.10.2011
lernen, daß Demokrtie keine Selbstläufer ist. Diese Versuche des Innenministers bzw. des Staates, die demokratischen Regel zu untermauern, müssen wir Bürger mit Vehemenz entgegen treten.
2. Entscheidende Frage fehlt!
ErekoseSK 19.10.2011
Zitat von sysopDie Affäre um den Computer-Trojaner hat den Bundestag erreicht: Im Innenausschuss wurde Innenminister Friedrich vorgeladen. Die SPD fordert, dass Sicherheitsbehörden sich nicht mehr auf Privatfirmen als Programmierer verlassen. Die Grünen verlangen mehr Details. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,792771,00.html
Für mich ist die entscheidende Frage die folgende: Als sie sich bei DigiTask die Trojaner bestellt haben. Haben sie DigiTask expliziet darauf hingewiesen, was der Trojaner alles können darf und was nicht? Denn wenn sie es getan haben, dann haben wir 2 Schuldige: 1. DigiTask, weil sie nicht das geliefert haben, was bestellt wurde und 2. die Verantwortlichen, die wohl nicht Experte genug waren um vor demm CCC herauszufinden, dass der Trojaner rechtswidrig ist. ODER Haben sie DigiTask genau gesagt, was der Trojaner können muss? Damit hätten sie bewusst gegen den Verfassungsschutz gehandelt und das wäre für mich ein Skandal und ein Verbrechen.
3. Kein Titel!
ErekoseSK 19.10.2011
Zitat von Hart-aber-fairlernen, daß Demokrtie keine Selbstläufer ist. Diese Versuche des Innenministers bzw. des Staates, die demokratischen Regel zu untermauern, müssen wir Bürger mit Vehemenz entgegen treten.
Ich bin genau Ihrer Meinung. Die Bevölkerung muss langsam verstehen, dass eine Regierung erst demoktratisch wird - oder bleibt - wenn die Bevölkerung stehts kritisch ist.
4. "den Strafermittlungsbehörden Vertrauen entgegen[zu]bringen"?!?
A_Friend, 19.10.2011
Ja geht es noch, Herr Olé-Olé Schröder? Eine Kontrolle dieser Behörden ist dringender nötig als je zuvor! Egal ob es um die halb ausgeschlagenen Zähne eines 15jährigen Teenagers in Rosenheim, die Bespitzelung Hunderttausender in Dresden, die Polizeiprügel für einen geistig Behinderten und dessen blinden Vater in München, den Wunsch nach Polizisten mit der Erlaubnis für Straftaten, den bereits wehrlos am Boden fixierten psychisch kranken Mann in Mainz, dem die Polizisten nochmal - zack,zack,zack,zack! - ein paar Nierenschläge mitgeben oder eben den verfassungsverachtenden Staatstrojaner geht: Vetrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Hier fehlt es an einer unabhängigen Kontrollstelle, die solche Politiker und Beamte unverzüglich aus dem Dienst entfernt. Wenn an einem Apfel eine schlechte Stelle ist, schneidet man die ja auch weg...
5. ...
Pega123 19.10.2011
Da lache ich mich doch nur schlapp... Die SPD-Forderung die Trojaner selber zu programmieren, ist nun wirklich dümmlich. Wo gibt es denn die entsprechenden Leute beim Bund? Der Forderung kann ich mich sogesehen nur anschließen... ich bin auch gegen Trojaner jeglicher Art. ;-)
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Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potentiell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.