SPD-Wahlkampf in Kurzform Steinbrücks erster Tweet

Peer Steinbrücks Annäherung an das Internet hat am Samstag ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht: Der SPD-Politiker, der am Sonntag offiziell zum Kanzlerkandidat gewählt werden soll, ist jetzt auch bei Twitter.

Peer Steinbrück auf dem Weihnachtsmarkt in Hannover: Tweets fürs Wahlvolk
DPA

Peer Steinbrück auf dem Weihnachtsmarkt in Hannover: Tweets fürs Wahlvolk


Im Ernst. Um 20.40 Uhr setzte Peer Steinbrück seinen ersten Tweet ab. "Hallo zusammen! Nun bin auch ich auf Twitter", schrieb er. Innerhalb von Minuten schlossen sich ihm Hunderte Follower an.

Dass er seine Fühler in Richtung Online-Welt ausstreckt, hat natürlich auch mit dem Wahlkampf zu tun. Steinbrück konnte bisher nicht wirklich viel anfangen mit dem Internet, aber er weiß, dass es so ganz ohne auch wieder nicht geht. Deshalb hatte er sich kürzlich für einen Chat zur Verfügung ge- und einen Online-Berater eingestellt. Der musste dann zwar holterdiepolter wieder gehen, weil seine Vergangenheit nicht ganz zum SPD-Parteiprogramm passte, aber allein der Versuch, sich an dieser Stelle Rat zu holen, zeigt, dass Steinbrück es offenbar ernst meint mit seiner kleinen Internetoffensive.

Auch seinem Twitter-Account, so ist zu hören, will Steinbrück regelmäßig bestücken oder bestücken lassen, Hauptsache, es ist da etwas zu lesen. Den ersten Tweet jedenfalls schrieb er allein, das Kürzel "PS" zeugt davon.

Und Steinbrück schob gleich eine Ankündigung hinterher: "Im Twitterview am 12. Dezember (10-11 Uhr) können wir's miteinander probieren: #fragpeer".

Ganz nach dem Motto: Ich bin gekommen, um zu bleiben.

vme



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