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SPIEGEL-Gespräch mit SPD-Politiker: So reagieren Medien und Netz auf das Edathy-Interview

Im SPIEGEL erklärt Sebastian Edathy erstmals ausführlich seine Sicht auf die Affäre um seine Person. In den Medien und bei Twitter gehen die Meinungen darüber weit auseinander: Einige sehen ihn als Justizopfer, andere werfen ihm Realitätsferne vor.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
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1. unglaublich
chuckal 17.03.2014
ich hab nur die Behauptung gelesen, er hätte Kinderpornografie nicht unterstützt. was ist es denn dann, wenn er bei diesen Leuten Aktfotos kauft. die mögen ja nicht pornografisch sein, aber unterstützt hat er diese Bande sehr wohl. wenn auch nur aus kunsthistorischen Gründen. von der Aussage wie sein Laptop geklaut wurde mal abgesehen. unglaublich
2. Gratwanderung
henkruse 17.03.2014
Bei dieser Gratwanderung um Verständnis oder Ablehnung ist es vielleicht hilfreich, Thomas Manns "Tod in Venedig" zu lesen. Weltliteratur!
3. ***
vonwoderwestwindweht 17.03.2014
Dass Edathy allen Ernstes versucht hat, der Leserschaft weiszumachen, es habe sich bei seinem Interesse an Kindernacktbildern um ein künstlerisches Interesse gehandelt, ist entweder der Gipfel der versuchten Volksverblödung oder ein Symptom dafür, wie unerträglich er in Wahrheit sein eigenes Ich findet. Davon abgesehen ist es eine bemerkenswerte Einstellung, etwas, dass im juristischen Sinne nicht verboten ist, auch als moralisch ok zu finden. Dies sind jedoch zwei verschiedene Dinge. Das wäre ja so als wenn Politiker ihre Diäten verdoppeln mit der Begründung, es sei ja nicht verboten. Oder mal eben die Staatsverschuldung verdoppeln mit der Begründung, es sei ja nicht verboten. Klar, es ist nicht verboten, sich beim Anblick kleiner Kinder einen runterzuholen. Man kommt dafür weder ins Gefängnis noch unter die Guillotine. Es ist aber keine funktionierende Moral, wenn die "Moral" davon abhängt, ob man für etwas bestraft wird oder nicht. Eine Moral taugt nur dann, wenn sie unabhängig von der Gefahr, erwischt und bestraft zu werden Bestand hat.
4. Fremdschämen
homo-homini-lupus-est 17.03.2014
Die rhetorischen Klimmzüge sollte der Ex-MdB tunlichst lassen. Als Mandatsträger hat(te) er eine besondere Vorbildfunktion, derer er nicht gerecht wurde. Und sich nun als Opfer zu stilisieren, ist reinste Demagogie. Fremdschämen ist hier das einzig geeignete Wort
5. Völlig egal ...
ingorlon 17.03.2014
Zitat von sysopimago/ CommonLensIm SPIEGEL erklärt Sebastian Edathy erstmals ausführlich seine Sicht auf die Affäre um seine Person. In den Medien und bei Twitter gehen die Meinungen darüber weit auseinander: Einige sehen ihn als Justizopfer, andere werfen ihm Realitätsferne vor. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-politiker-edathy-reaktionen-auf-das-spiegel-interview-a-959014.html
wie der Einzelne zu Aktphotos männlicher Jugendlicher/Kinder steht. Entscheidend ist einzig und alleine 1. waren sie pornographisch? 2.waren sie gegen das Gesetz? Beide Fragen wurden meines Wissens nach von den maßgeblichen Stellen EINDEUTIG mit NEIN beantwortet! Wozu dann also diese Hetzjagd? Ich persönlich kann solchen Aktphotos wenig abgewinnen, aber deshalb muß ich nicht andere verdammen. Ich maße mir deshalb noch lange nicht an Edathy deswegen zu verurteilen. Wenn die Gesellschaft es unerträglich findet Bilder von nackten Kindern anzusehen, dann muß sie den Gesetzgeber dazu bringen, dies unter Strafe zu stellen.
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