ARD-Deutschlandtrend: Merkel und Steinbrück verlieren Sympathie

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Steinbrück, Merkel: Verluste in der Wählergunst

Deutschlands führende Politiker überzeugen die Wähler wenig: Bundeskanzlerin Merkel und Kanzlerkandidat Steinbrück kämpfen laut ARD-Deutschlandtrend beide mit Verlusten. Schwarz-Gelb liegt weiter vorn, die Deutschen wollen aber eine Große Koalition.

Köln/Berlin - Die schwarz-gelbe Koalition behauptet ihre eigene Mehrheit, die sie sich zu Beginn des Monats gesichert hatte. Da SPD und Grüne Punkte verlieren, konnten CDU und FDP bei jeweils gleichbleibenden Prozentzahlen den Abstand zur Opposition ausbauen. Die Kanzlerkandidaten büßen im ARD-Deutschlandtrend Extra beide Punkte ein.

Ihre Auftritte im Wahlkampf vermögen die Wähler offenbar nicht zu überzeugen. 55 Prozent der Deutschen würden Angela Merkel in einer Direktwahl ihre Stimme geben; die Kanzlerin verliert damit fünf Punkte im Vergleich zum 1. August. Ein möglicher Grund für Merkels Verluste ist die NSA-Affäre. Nur 19 Prozent der Umfrageteilnehmer halten die Erklärung der Kanzlerin zu dem Thema für glaubwürdig. 78 Prozent der Deutschen nehmen ihr diese nicht ab. Merkels Abstand zu Peer Steinbrück bleibt dennoch groß: Nur 22 Prozent der Wähler würden sich für ihn entscheiden, das entspricht einem Verlust von sechs Punkten für den SPD-Politiker.

Die Ergebnisse der sogenannten Sonntagsfrage im Einzelnen:

    • Die Union bleibt im Vergleich zur Vorwoche unverändert bei 42 Prozent.
    • Die SPD sinkt um einen Punkt auf 25 Prozent.
    • Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen auf zwölf Prozent.
    • Die Linke gewinnt einen Punkt und steigt auf acht Prozent.
    • Die FDP steht unverändert bei fünf Prozent.
    • Die Piraten sichern sich einen Punkt und landen bei drei Prozent.

Rund fünf Wochen vor der Bundestagswahl wünschen sich die Deutschen mehrheitlich eine Große Koalition aus Union und SPD. Jeweils 17 Prozent der Deutschen befürworten eine rot-grüne Koalition aus SPD und Grünen beziehungsweise eine Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition aus Union und FDP. 16 Prozent der Umfrageteilnehmer sprechen sich für eine schwarz-grüne Koalition aus Union und Grünen aus. Nur elf Prozent nennen als Lieblingskoalition ein rot-rot-grünes Bündnis aus SPD, Linken und Grünen.


Daten zur Umfrage:

Stichprobe: Infratest dimap befragte 1000 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger durch computergesteuerte Telefoninterviews.

Zeitraum: 13. bis 14. August 2013

Statistische Fehlertoleranz: +/- 1,4 bis 3,1 Prozentpunkte

bos

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insgesamt 476 Beiträge
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1. Warum kann der Wähler nicht mitbestimmen ?
analyse 16.08.2013
z.B. über die gewünschte Koalition ? Sonst wird immer geredet über mehr Mitbestimmung,Voksentscheid etc.aber wehe das Volk stimmt anders ab als erwartet !
2.
Nandiux 16.08.2013
Zitat von sysopREUTERSDeutschlands führende Politiker überzeugen die Wähler wenig: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kämpfen laut ARD-Deutschlandtrend beide mit Verlusten. In der Sonntagsfrage machen die Linke und die Piraten Punkte, die Union liegt weiter mit knapper Mehrheit vorn. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-und-gruene-verlieren-punkte-union-liegt-weiter-vorn-a-916867.html
Das muss gefälscht sein. Wenn der Michel diese Chaostruppe im Amt bestätigt, dann schafft sich Deutschland wirklich ab.:-) Leider wird man diese Umfragen noch kurz vor der Wahl veröffentlichen. Besser kann man den Wähler nicht manipulieren.
3.
biobayer 16.08.2013
Ein hübsches Paar: Mutti und Muttis Klügster 2.0
4. So doof ist Deutschland!
Promet 16.08.2013
"Rund fünf Wochen vor der Bundestagswahl wünschen sich die Deutschen mehrheitlich eine große Koalition aus Union und SPD."
5. Wo ist
wirklick 16.08.2013
eigentlich die AfD? Warum wird sie totgeschwiegen? Sie müsste laut WahlOmeter bei ca. 10% liegen.
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