Jim Messina Obamas Chef-Wahlkämpfer soll der SPD helfen

Jim Messina verhalf Barack Obama 2012 zur Wiederwahl. Jetzt will sich nach SPIEGEL-Informationen die SPD die Dienste des Kampagnen-Experten sichern. Er soll die Partei im nächsten Bundestagswahlkampf unterstützen.

Wahlkampf-Experte Messina: SPD will von Obama lernen
AP

Wahlkampf-Experte Messina: SPD will von Obama lernen


Berlin - Die SPD ist nach Informationen des SPIEGEL dabei, den Chefstrategen des letzten Wahlkampfs von Barack Obama, Jim Messina, für den Bundestagswahlkampf 2017 zu verpflichten. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

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Heft 7/2015
Strategien gegen den Anlagenotstand

Derzeit führt das Willy-Brandt-Haus Verhandlungen mit dem 45-jährigen Kampagnen-Experten. Parteichef Sigmar Gabriel ist an einer Verpflichtung sehr interessiert. Im vergangenen Oktober hatte sich bereits Fraktionschef Thomas Oppermann in Washington mit Messina ausgetauscht.

Messina gilt als Fachmann für Datenanalysen und setzt auf den Einsatz sozialer Netzwerke in Wahlkampagnen. Die SPD-Zentrale in Berlin bestätigte Verhandlungen mit dem Obama-Helfer. Aus dem Willy-Brandt-Haus hieß es, man erhoffe sich einen "Erkenntnisgewinn aus Wahlkämpfen der Demokratischen Partei der USA".

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insgesamt 83 Beiträge
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Seite 1
hermannheester 07.02.2015
1. Was der SPD fehlt
Das ist vor allem passendes Führungspersonal. Die Garde, die da nach Beck in die Bresche gesprungen war, hat sich im Wahlkampf selbst zerfleischt und ist danach in den sinkenden Einbaum der CDU-Squaw gesprungen. Dieser dümpelt seitdem kaum wirklich schwimmfähig durch Gischt und durch Stum. Und wo keine-r ist, wird welche-r gemacht! Eine Volkspartei mit SPD Tradition hätte solche Versager nicht wirklich verdient.
l-39guru 07.02.2015
2. Mensch SPD...
zieht ihr die weiße Fahne hoch? Ist das das Eingeständnis dass ihr es nicht allein könnt? Ihr habt doch die Schlachtrösser, Nahles, Fahimi und Schwesig fürs Grobe und Opperman, Hartmann, Gabriel und Steinmeier für die feine Klinge? Wenn's mit dem Ami nicht klappt - Who is next in line? Jazenjuk ?
t.h.wolff 07.02.2015
3.
Sie hätten Albrecht Müller fragen sollen, der hat schließlich Willy Brandt zum Kanzler gemacht. Andererseits: die S.P.D. kann ohnehin keinen KK mehr aufstellen, ohne sich lächerlich zu machen.
jojack 07.02.2015
4. Ohje
Man erinnert sich an den ersten Schröder-Wahlkampf Ende der 1990er. Da hat die SPD schon mal auf "hip" gemacht. Lafontaine und Nahles haben beim Parteitag der Sozis zu Beatmusik auf der Bühne rumgehampelt. Und Gerhard "Gerd" Schröder hat sich mit Schuhcreme die Augenbrauen gefärbt. Bester Poltik-Klamauk!
jojack 07.02.2015
5. Ach was
Zitat von hermannheesterDas ist vor allem passendes Führungspersonal. Die Garde, die da nach Beck in die Bresche gesprungen war, hat sich im Wahlkampf selbst zerfleischt und ist danach in den sinkenden Einbaum der CDU-Squaw gesprungen. Dieser dümpelt seitdem kaum wirklich schwimmfähig durch Gischt und durch Stum. Und wo keine-r ist, wird welche-r gemacht! Eine Volkspartei mit SPD Tradition hätte solche Versager nicht wirklich verdient.
Die SPD hatte auch früher Nulpen im Programm. Selbst der immer noch (oder wieder) beliebte Helmut Schmidt hat in seiner Amtszeit eigentlich nichts hinterlassen. Und die vermeintliche "Lichtgestalt" Willi Brandt ist neben Weibergeschichten vor allem durch akute Arbeitsverweigerung aufgefallen.
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