SPIEGEL-Gesprächsreihe: "Deutschland vor der Wahl"

"Deutschland vor der Wahl": Die Schriftstellerin Juli Zeh, der Philosoph Richard David Precht und der Historiker Paul Nolte diskutieren als Gäste der SPIEGEL-Veranstaltungsreihe "Der Montag an der Spitze" über den Zustand der Republik - und ihre Erwartungen an eine neue Regierung.

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Drei prominente Personen sind am Abend zu Gast im KörberForum: Ab 18 Uhr diskutieren die Schriftstellerin Juli Zeh, der Historiker Paul Nolte und der Philosoph Richard David Precht über "Deutschland vor der Wahl". Es geht wenige Wochen vor der Abstimmung jenseits von Wahlkampf-Rhetorik um den Zustand der Republik und die Erwartungen an eine neue Regierung.

Zeh, Precht und Nolte sind Gäste der Veranstaltungsreihe "Der Montag an der Spitze" des SPIEGEL und der Körber-Stiftung. Moderiert wird das Gespräch von Klaus Brinkbäumer und Britta Sandberg.

Verfolgen Sie die Diskussion im Livestream hier auf SPIEGEL ONLINE.

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1. sehr schlechtes Wahlergebnis zu erwarten
carolushessen 02.09.2013
denn keiner hat eine klare Zielvorgabe, von der man annehmen kann, daß diese wirklich eingehalten wird. Rettungsschirm, Maut, Renten, Steuern, alles wird anders, aber nicht besser, denn alle Kassen sind leer. Und der Bürger wird da nicht gefragt, wo es wirklich angebracht ist, sondern eben nur pauschal bei der Wahl. Und das ist entschieden zu wenig. Wie sagt Stöiber, nicht meckern, sondern...mitentscheiden.
2. Für ein neues "Modell Deutschland"
Gerd Weghorn 02.09.2013
Zitat von sysop"Deutschland vor der Wahl": Die Schriftstellerin Juli Zeh, der Philosoph Richard David Precht und der Historiker Paul Nolte diskutieren als Gäste der SPIEGEL-Veranstaltungsreihe "Der Montag an der Spitze" über den Zustand der Republik - und ihre Erwartungen an eine neue Regierung. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spiegel-gespraechsreihe-deutschland-vor-der-wahl-a-919831.html
Der Wahlkampf 2013 ist von der SPD-"Führung" wieder mal so vergeigt worden, wie das in den vergangenen 150 Jahren die Norm gewesen ist, kommt doch die SPD nicht über ein trade-unionistisches (gewerkschaftliches) Verständnis von Politik hinaus und ist ihre Führung konzeptionell und mental nicht imstande, den Artikel 21 GG in linke Politik umzusetzen, indem sie die "politische Willensbildung des Volkes" per Realisierung der drei Grundgesetz-Aufträge für die Linke praktizierte. Stattdessen hechelt sie auch heuer hinter den demoskopischen Wasserstandsmeldungen wie ein verdurstender Rehpintscher hinterher. Für ihre Kampfinkompetenz wird die SPD-Führung auch bei diesem Wahlgang mit Verachtung abgestraft werden, gleich, ob sie hier noch ein Pünktchen herausschinden kann oder da noch: sie ist und bleibt konzeptions- und kopflos! Und feige dazu, man beachte nur das Herumeiern in Sachen Drohung des Pentagon mit einem Angriffskrieg auf Syrien und Vorbereitung desselben: ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht und den Art. 26 GG! Ohne Wenn und Aber. Diese Wahl ist also für die SPD gelaufen, davon abgesehen, dass die Richtlinien der deutschen Politik sowieso nicht in Berlin bestimmt, sondern - wie gerade exemplarisch skizziert - vom Pentagon und der Wall Street vorgegeben werden.... Was also halten die drei Intellektuellen von meinem Vorschlag, den Wahlkampf des Jahres 2017 von Seiten der SPD auf folgende drei wirklich wesentlichen - weil fortschrittliche - Wahlkampfaussagen zu fokussieren und dafür die "Willensbildung des Volkes" zu betreiben: 1. "Frieden schaffen ohne Waffen": Konversion der Bundeswehr - deren Grundgesetzauftrag namens "Landesverteidigung" 1990ff. aufgehoben worden ist, die also als "Bundeswehr" keine Funktion mehr hat - Konversion der Bundeswehr in ein Friedenskorps der Vereinten Nationen und Umwidmung der verbleibenden 20 Mrd. Euro/a für Maßnahmen zum Ausbau Deutschlands als Bildungsrepublik? 2. Aufhebung der Bundesländer und Übernahme des französischen Systems der Staatsverwaltung, die Zentralisierung der Bildungspolitik eingeschlossen; die Milliarden-Einsparungen sollen zur Finanzierung von gesundheits- und sozialpolitischen Maßnahmen umgewidmet werden 3. Art. 14 GG: das Eigentum an den Infrastruktureinrichtungen, die der Herstellung einer wirklich sozialen Marktwirtschaft dienlich sind, soll in staatlicher Hand bleiben bzw. staatlicher Kontrolle unterliegen. Mit diesen drei Forderungen, die nicht gewerkschaftlich durchgesetzt werden können und deshalb das bedeuten, was man als "Politik" bezeichnen darf, würde die SPD ein Alleinstellungsmerkmal erhalten, die Partei Die Linke würde zur CSU der SPD im Osten werden (können) und die Welt hätte ein pazifistisches und ökonomisch höchst effektives Deutschland, an dessen Wesen sie endlich mal wirklich genesen könnte.
3.
kurtliberal 02.09.2013
Zitat von sysop"Deutschland vor der Wahl": Die Schriftstellerin Juli Zeh, der Philosoph Richard David Precht und der Historiker Paul Nolte diskutieren als Gäste der SPIEGEL-Veranstaltungsreihe "Der Montag an der Spitze" über den Zustand der Republik - und ihre Erwartungen an eine neue Regierung. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spiegel-gespraechsreihe-deutschland-vor-der-wahl-a-919831.html
Die Einführungsrede war ja schon mal wieder vollkommen politisch einseitig. Wie kommt der Moderator darauf die Veranstaltung soll keine Parteiveranstaltung sein. Die Veranstaltung scheint komplett linkslastig zu sein.
4.
neu_ab 02.09.2013
Es geht los; Precht nimmt schon mal eine denkerische Position ein. Wird er mit Neuerungen aufwarten? Etwa einem Pflichtjahr für Obdachlose, unentgeltlich Gartenarbeit für die Superreichen machen zu müssen. Von diesem Denker werden wird noch viel Tiefschürfendes hören, fürchte ich. ;)
5.
neu_ab 02.09.2013
Juhuu, Googlebrillen statt Schulen. Schöne neue Digitalwelt. & Zensuren bitte per "I Like"-Poll aus dem sozialen Netzwerk. mannomann..
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Zur Person
  • dapd
    Klaus Brinkbäumer, 46, wechselte 1993 zum SPIEGEL, wo er zunächst als Redakteur und dann als Reporter für die Ressorts Sport, Deutschland, Ausland und Gesellschaft arbeitete. Er gewann u.a. den Egon-Erwin-Kisch-Preis, den Henri-Nannen-Preis und den Deutschen Reporterpreis. Nachdem er vier Jahre lang als Korrespondent aus New York berichtet hatte, wurde Brinkbäumer im Januar 2011 als Textchef Mitglied der Chefredaktion. Seit 1. September 2011 ist er neben Martin Doerry stellvertretender Chefredakteur.
Zur Person
  • Carsten Schilke
    Britta Sandberg, 50, arbeitete ab 1990 bei SPIEGEL TV, zunächst als Reporterin, später als Moderatorin und leitende Redakteurin der SPIEGEL TV Reportage und des Magazins. 2006 wechselte sie ins Auslandsressort des SPIEGEL, wo sie unter anderem die Themen Terrorismus und Frankreich betreute. 2010 wurde sie Vize-Chefin, seit September 2012 leitet sie das Auslandsressort.

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