SPIEGEL-Gesprächsreihe: Debatte mit SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück.
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SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück.

Der Livestream ist leider beendet. Bitte entschuldigen Sie die technischen Störungen.

Wie läuft der Kampf um das Kanzleramt, welche Strategien hat die SPD für das wichtige Wahljahr? Darüber diskutiert SPIEGEL-Chefredakteur Georg Mascolo mit Peer Steinbrück, dem Kandidaten der Sozialdemokraten. Sie können die Gesprächsrunde "Der Montag an der Spitze" jetzt live verfolgen.

Hamburg - Der Start ins Bundestagswahljahr lief für den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück alles andere als glatt: Die Debatte über seine Nebeneinkünfte, seine Äußerungen über das Kanzlergehalt und Merkels Frauenbonus haben ihm mächtig Gegenwind eingehandelt. Wie läuft der Wahlkampf aus Sicht des Sozialdemokraten heute, was hat er sich für den Bundestagswahlkampf vorgenommen?

In der Gesprächsreihe "Der Montag an der Spitze" von SPIEGEL und Körber-Stiftung diskutiert SPIEGEL-Chefredakteur Georg Mascolo mit Steinbrück über dessen Kampf um das Kanzleramt. Bei der Debatte in Hamburg will der SPD-Mann auch über die wirtschaftliche Lage der Republik sprechen.

Mitte Dezember wurde Steinbrück von seiner Partei zum Kanzlerkandidaten ernannt. Für die Parteilinke war der als pragmatisch geltende ehemalige Finanzminister als Frontmann lange Zeit zuvor undenkbar gewesen, auch wenn er sich als Manager in der Finanzkrise 2008 hohes Ansehen verschafft hat. Erst spät arrangierten sich seine Kritiker mit dem 66-Jährigen. Trotz seines äußerst holprigen Starts in den Wahlkampf ist er in der SPD inzwischen weitgehend unumstritten. Von Steinbrück verspricht sich die Partei, auch über ihre Kernklientel hinaus Wähler ansprechen zu können.

Sie können dabei sein: Verfolgen Sie jetzt die Diskussion im Video-Livestream auf SPIEGEL ONLINE oder auf Twitter unter @SPIEGEL_live.

Zuschauer haben die Möglichkeit, per Twitter Fragen an Steinbrück zu stellen. Mindestens eine dieser Fragen wird dann im Anschluss an die Diskussion vorgelesen.

Die Veranstaltungen beim "Montag an der Spitze" finden abwechselnd im KörberForum an der Kehrwiederspitze oder im Atrium des SPIEGEL-Hauses an der Ericusspitze statt.

Die Gesprächsreihe wird am Montag, 25. März, fortgesetzt. Zu Gast wird dann im Atrium des SPIEGEL-Hauses die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, sein.

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insgesamt 18 Beiträge
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1. No time
Oepen 25.02.2013
Es fehlt leider die Zeitangabe fuer den Beginn der Diskussion. HAND. (Have A Nice Day)
2. Debatte
kf_mailer 25.02.2013
ich habe schon gewäht und zwar gegen den Parteienstaat, der eine Demokratie nur vortäuscht und eine Poliik im Sinne der Bürger nur vorgelogen ist. Und das gerade ein Steinbrück Kandidat der SPD gewoden ist. spricht Bände. In ihrer Geschichte war die SPD immer schon von Opportunisten durchsetzt, die sic vordergründig fürs einfache Volk einsetzen, aber nur ihre eigenen Taschen füllen.
3. Motzen Sie nur?
dig 25.02.2013
Zitat von kf_mailerich habe schon gewäht und zwar gegen den Parteienstaat, der eine Demokratie nur vortäuscht und eine Poliik im Sinne der Bürger nur vorgelogen ist. Und das gerade ein Steinbrück Kandidat der SPD gewoden ist. spricht Bände. In ihrer Geschichte war die SPD immer schon von Opportunisten durchsetzt, die sic vordergründig fürs einfache Volk einsetzen, aber nur ihre eigenen Taschen füllen.
Motzen Sie nur, oder betätigen Sie sich auch politisch - egal in welcher Partei/Gruppe?
4. Sie sagen es überdeutlich, denn.....
prologo1 25.02.2013
Zitat von kf_mailerich habe schon gewäht und zwar gegen den Parteienstaat, der eine Demokratie nur vortäuscht und eine Poliik im Sinne der Bürger nur vorgelogen ist. Und das gerade ein Steinbrück Kandidat der SPD gewoden ist. spricht Bände. In ihrer Geschichte war die SPD immer schon von Opportunisten durchsetzt, die sic vordergründig fürs einfache Volk einsetzen, aber nur ihre eigenen Taschen füllen.
Hallo kf_mailer .....denn den Namen Soziale Partei Deutschlands hat diese Partei voran Steinbrück mit Füssen kaputtgetreten. Und richtig sagen Sie auch, dass gerade auch noch Steinbrück der Kanzlerkandidat dieser Patrtei ist, zeigt die ganze soziale Scheinheiligkeit genau dieser Partei auf. Denn die SPD mit Schröder und dem Steinheimer Kreis Steinbrück, Steinmeier, Gabriel und Nahle haben den größten sozialen Kahlschlag dieses einstmals sozialdemokratischen Landes durchgeführt. Die größte Rentenkürzung auf nur noch 43 % vom Nettolohn, mit der Rente ab 67 die nächste Rentenkürzung, und mit der nachgelagerten Rentensteuer auch noch einen Rentenbetrug. Weiterhin hat diese SPD mit der Einführung der Niedriglöhne die niedrigsten Löhne in der EU eingeführt und zugelassen. Was zur Folge hat, dass wir schon 8 Millionen Beschäftigte haben, welche von ihrem Lohn nicht mehr leben können. Damit hat diese SPD die größte, politisch gewollte Volksverarmung in Deutschland eingeführt. Eine Soziale Partei Deutschlands. Deshalb ist diese Partei eine soziale Schande für mich, und sonst nichts. Und wenn Steinbrück diese Schandtaten am deutschen Volk nicht wieder umkehrt, dann brauchen wir diese SPD samt Steinbrück nicht. Ich war SPD Wähler, aber seit Schröder nicht mehr. Ich wähle deshalb die Partei, welche die Parteispenden und die Korruption in Deutschland abschaffen will. Welche die Bankenzockerei abschaffen will. Und welche eine Steuergrechtigkeit einführen will. Und Steinbrück tut das alles nicht, wie er uns selbst gezeigt hat. prologo
5. Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl
echo0815 25.02.2013
Es war noch nie so einfach und leicht, sich so frühzeitig in seiner Entscheidung festlegen zu können, dass man CDU/CSU/FDP/SPD und Grüne nicht wählen kann, wenn der Bürger von wichtigen Entscheidungen nur noch ausgeschlossen wird, über seinen Kopf regiert wird (wie z.B. in allen Fragen der EU-Politik) und jegliche substantielle Fortschritte in der Sozial,- Renten und Gesundheitspolitik ausbleiben. Im Gegensatz dazu aber immer mehr Steuergelder für Banken, Hilfstransfers usw. ausgegeben werden. Und Versprechungen im Wahlkampf dies zu ändern, sind und bleiben eben Wahlversprechungen.
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    Georg Mascolo, 48, arbeitete ab 1988 für SPIEGEL TV und wechselte 1992 als stellvertretender Leiter des Berliner Büros zum Nachrichten-Magazin. Danach wurde er Leiter des Deutschland-Ressorts in Hamburg, bis er 2004 als politischer Korrespondent für den SPIEGEL aus Washington berichtete. Ab Juli 2007 leitete er mit Dirk Kurbjuweit das Hauptstadtbüro in Berlin. Seit Februar 2008 ist er gemeinsam mit Mathias Müller von Blumencron Chefredakteur beim SPIEGEL.

    Seit Februar 2011 sind die Zuständigkeiten in der Doppelspitze neu verteilt: Mathias Müller von Blumencron hat die Alleinverantwortung aller digitalen Angebote unter der Marke SPIEGEL, einschließlich SPIEGEL ONLINE übernommen, Georg Mascolo die Alleinverantwortung für das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL.