Betrifft Familiengeheimnisse, 68er, letzte Zeche, Kubicki, Jemen


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Titelbild
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Heft 51/2018
Wie unsere Vorfahren unser Leben prägen

Dunkle Geheimnisse gibt es wohl in vielen Familien. Bei Wieland Menzel wurde über die Rolle des Großvaters im Zweiten Weltkrieg nie wirklich gesprochen - erst nach dem Tod des Vaters fand Menzel zufällig Briefe der Großeltern, eine Offenbarung für den Enkel. Wie bei Menzel prägen Geschichten und Geheimnisse jede Familie.

Keller
Bernhard Riedmann/DER SPIEGEL

Keller

Redakteurin Maren Keller spürte für die Titelgeschichte dieser Woche verschiedenen Familienschicksalen nach, sprach mit Psychologen, sichtete aktuelle Forschungsergebnisse und erfuhr, wie Geschichte profunden Einfluss auf jeden Lebenslauf nimmt. SPIEGEL-Autorin Katja Thimm beschreibt in einem zweiten Text die kaum erforschten Schicksale der Kinder der 68er. Bis heute tragen sie Spuren eines politischen Bebens in sich.


Kroker, Thimm
Ralf Baumgarten/DER SPIEGEL

Kroker, Thimm

In einer Geschichte im Deutschland-Teil beschreibt Thimm das Ende einer Ära: In Bottrop schließt demnächst die Zeche Prosper-Haniel, das letzte von einmal 173 Steinkohlebergwerken in Deutschland. Thimm hat den Mann, der die Zeche stilllegt, immer wieder begleitet und beobachtete einen Auszug großen Stils: Alles, was die Bergleute für die Arbeit unter Tage brauchten, muss nun wieder raus. "Jürgen Kroker musste den Betrieb abwickeln, ihn aber gleichzeitig am Laufen halten", sagt Thimm. "Die Mitarbeiter durften nicht nachlassen, auch wenn vielen das Ende schwerfällt."


Kubicki, Hickmann
Roman Pawlowski/DER SPIEGEL

Kubicki, Hickmann

Zum SPIEGEL hat Wolfgang Kubicki offenkundig ein besonderes Verhältnis. Über mehrere Monate begleitete Reporter Christoph Hickmann den stellvertretenden FDP-Vorsitzenden und Bundestagsvizepräsidenten - und immer wieder äußerte Kubicki die Vermutung, der SPIEGEL werde am Ende doch ohnehin nichts Gutes über ihn schreiben. Trotzdem gewährte er umfassende Einblicke, ließ sich auf Reisen in die USA und die Ukraine begleiten und zeigte seinen Heimatort Strande bei Kiel. "Kubicki ist einerseits abgebrüht und mit allen Wassern gewaschen", sagt Hickmann. "Aber so cool er sich auch gibt - was über ihn geschrieben wird, ist ihm alles andere als egal."


Reuter, Etter
Daniel Etter/DER SPIEGEL

Reuter, Etter

Wenn das Militär der Vereinigten Arabischen Emirate ausländischen Journalisten seinen Einsatz im Jemen zeigen möchte, nimmt es sie normalerweise mit auf Kurztrips von Basis zu Basis. Unabhängige Recherchen im Kampfgebiet rund um Hudaida sind nicht erlaubt. Nur mit guten Kontakten und Glück kamen Fotograf Daniel Etter und Reporter Christoph Reuter dorthin und erlebten, wie die Emirate ihren Krieg an Söldner und Milizen delegieren. Drei Tage lang konnte das SPIEGEL-Team frei recherchieren. Am vierten Tag wurden Reuter und Etter vom Geheimdienst der Miliz "Die Giganten" festgesetzt. Die stundenlange Befragung war höflich. Aber auf die mehrfach gestellte Frage, ob man nun wieder gehen dürfe, kam immer die Antwort: "Leider nein. Aber noch einen Mangosaft? Tee? Kekse?"

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