Betrifft Jemen, Duve, Currentzis, "DEIN SPIEGEL"


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Heft 38/2018
Wie Horst Seehofer persönliche Krisen zu Regierungskrisen macht

Seit dreieinhalb Jahren bombardiert eine Koalition unter Führung von Saudi-Arabien den Jemen. Der Norden des Landes ist weitgehend abgeriegelt. Um dennoch über das Leid der dortigen Bevölkerung berichten zu können, flog Redakteurin Fiona Ehlers zunächst nach Aden im Süden. Dort stülpte sie sich einen schwarzen Umhang sowie einen Nikab über, den landesüblichen dreilagigen Gesichtsschleier. Beides hatte sie in Berlin-Neukölln gekauft. Anschließend fuhr sie auf der Rückbank eines Geländewagens hoch nach Sanaa. Zwölf Stunden dauerte die Wüstentour. "Die bewaffneten Wachen an den Checkpoints interessierten sich nicht für die Frau auf der Rückbank", sagt Ehlers, "mit gelangweilten Gesten winkten sie unseren Wagen einfach durch."


Die Schriftstellerin Karen Duve lebt beinahe wie ihre jüngste Heldin, allerdings ohne Wassergraben und Personal: Ihr Backsteinhäuschen in Brandenburg, in dem sie jahrelang über die westfälische Kollegin Annette von Droste-Hülshoff forschte, ist umgeben von Wiesen und Wäldern. Das in vielfacher Hinsicht eng geschnürte Leben der Dichterin und Autorin der Kriminalnovelle "Die Judenbuche" ist Thema von Duves neuem Roman "Fräulein Nettes kurzer Sommer". Duve ist passionierte Reiterin; nach ihrem Gespräch über die Droste durfte Redakteurin Elke Schmitter auf dem Schimmel Torino mit Duve auf Apollo über den Acker galoppieren. Es handelt sich um zwei Wallache, allerdings wisse, so Duve, "nur Torino, dass er einer ist".

Duve, Schmitter
Maurice Weiss / DER SPIEGEL

Duve, Schmitter


Er ist der schillerndste Dirigent seiner Generation, und er ist sich dessen bewusst: Teodor Currentzis, geboren 1972 in Athen. Mit seinem Orchester und seinem Kammerchor MusicAeterna aus Sibirien feiert er international Erfolge. Nun übernimmt er zusätzlich das SWR Symphonieorchester in Stuttgart. Wie passt das zusammen, der griechische Exzentriker und das schwäbische Rundfunkorchester? Currentzis zu treffen war kompliziert: Rund 150 Mails, Dutzende Telefonate, Treffen mit Managern waren nötig, bis er bereit war, Redakteurin Samiha Shafy im russischen Perm zu empfangen. Der SPIEGEL sei ja ein politisches Magazin, sagte er - und er hasse Politik, er sei Anarchist. Am Ende wurden es mehrere Gespräche, über Musik, die Welt, die Emanzipation der Frau. "Currentzis liebt die dramatische Pose", sagt Shafy, "aber er ist auch ein absolut ernsthafter Musiker."

Shafy, Currentzis
Timur Abasov / DER SPIEGEL

Shafy, Currentzis


In vielen Schulklassen kommt es vor, dass Kinder beleidigt und ausgegrenzt werden. Fiese Spruche und üble Fotos können ihnen das Leben zur Hölle machen. Doch jeder kann etwas gegen Mobbing tun. "DEIN SPIEGEL", das Nachrichten-Magazin für Kinder, beschreibt in seiner Titelgeschichte, wie Kinder sich wehren können - und wie wichtig es ist, dass Mitschüler den Opfern zur Seite stehen. Außerdem im Heft: ein Interview mit Bruno Kahl, dem Chef der deutschen Agenten im Ausland. Und ein Bucher-Quiz für Leseratten - mit Preisen zum Gewinnen. Die Ausgabe erscheint am Dienstag.

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