Betrifft Maas, CSU, Pflege


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Heiko Maas in Auschwitz
DPA

Heiko Maas in Auschwitz

Ende März dieses Jahres, wenige Tage nachdem Heiko Maas seinen Antrittsbesuch als deutscher Außenminister in Israel gemacht hatte, zog Alexander Osang nach Tel Aviv. Der deutsche Reporter begegnete nur noch dem Eindruck, den der deutsche Politiker hinterlassen hatte. Maas war von der israelischen Regierung mit offenen Armen empfangen worden, was seiner zurückhaltenden Kritik an der israelischen Siedlungspolitik zugeschrieben wurde, aber auch dem Zitat aus seiner Antrittsrede: "Ich bin wegen Auschwitz in die Politik gegangen."

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Heft 42/2018
Warum die Deutschen so oft scheitern

Osang versuchte, den Gründen für dieses große Motiv auf die Spur zu kommen. Er hat Maas in Berlin getroffen, auf Reisen zu Gedenkstätten des faschistischen Terrors begleitet und ist ihm in der vorigen Woche auch am Rande der deutsch-israelischen Regierungskonsultationen in Jerusalem begegnet. Als die Kanzlerin und alle anderen Minister abgereist waren, legte der Privatmann Maas einen Kranz in Yad Vashem nieder. Wenn er jemanden als unser aktuelles deutsches Gewissen in einem internationalen Spielfilm besetzen müsste, würde er Maas nehmen, sagt Osang.

Neshitov, Walk
Dieter Mayr/ DER SPIEGEL

Neshitov, Walk

Begeistern sich eigentlich noch junge Leute für die CSU - und, wenn ja, aus welchen Gründen? Auf der Suche nach einer Antwort landete SPIEGEL-Redakteur Timofey Neshitov in Dingolfing, Niederbayern, anderthalb Autostunden von München entfernt.

Hier lebt Valentin Walk, 21 Jahre alt, angehender Finanzbeamter und Ortsvorsitzender der Jungen Union. Walk glaubt an die Christlich-Soziale Union, trotz aller Querelen, aller Schwierigkeiten, die diese Partei seit einiger Zeit plagen. Deshalb zog er in diesem Wahlkampf von Tür zu Tür, klingelte bei Fremden, um sie für die CSU zu gewinnen.

Wahlkampfhelfer werden allerdings nicht immer freundlich empfangen, Valentin Walk musste sich auch schon als "Zeuge Seehofers" verhöhnen lassen. "Das trifft ihn", sagt Neshitov. "Walk hat Humor und kann selbstironisch sein, aber er findet, man sollte sich in Zeiten wie diesen nicht über junge Menschen lustig machen, die in ihrer Freizeit für demokratische Parteien werben.

SPIEGEL WISSEN

Dem hohen Alter und der Sorge für hilfsbedürftige Väter und Mütter widmet sich das neue SPIEGEL-Wissen-Heft "Wenn Eltern alt werden", das ebenfalls am Dienstag erscheint. Es bietet unter anderem einen Leitfaden für gute Vorsorge, der helfen soll, die emotionalen, juristischen und finanziellen Probleme zu meistern, die oft mit der Pflege der eigenen Eltern verbunden sind. Wie in früheren Ausgaben wird auch ein Onlinecoaching angeboten. Anmeldung unter: spiegel.de/pflegecoaching

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