Betrifft USA, Autoren, Pflege, Zigaretten


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Kuntz, Samir in New York
Meridith Kohut/ DER SPIEGEL

Kuntz, Samir in New York

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Heft 36/2018
Wenn Rechte nach der Macht greifen

Knapp drei Monate lang recherchierten Marian Blasberg, Katrin Kuntz und Christoph Scheuermann, um die Geschichte von Levis Osorio Andino und ihrem Sohn Samir erzählen zu können: Mutter und Kind waren aus Honduras nach Texas geflohen, wo die Polizei sie aufgriff und trennte - so sah es die Strategie der US-Regierung vor. Andino saß im Gefängnis und Samir fast 2000 Kilometer entfernt in einem Heim; erst nach 56 Tagen sahen sie sich wieder. "Die Familie ist schwer traumatisiert", sagt Blasberg, "für sie ist das Drama noch nicht zu Ende." Kuntz traf Samir und seine Mutter in New York. 3000 vergleichbare Fälle gab es in den Vereinigten Staaten, und noch immer befinden sich mehr als 500 Kinder in der Obhut der Behörden.


Jonasson, Weidermann
Brian Otieno/ DER SPIEGEL

Jonasson, Weidermann

Als Volker Weidermann den schwedischen Autor Jonas Jonasson in Kenia traf, hatte ihm dessen deutscher Verlag das erste Exemplar von Jonassons neuem Buch mitgegeben: die Fortsetzung des Bestsellers über einen Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg. Stolz packte Jonasson die Ausgabe aus. Dass er sie später wieder abgeben würde, lag daran, dass Weidermann ihm angeboten hatte, das Buch einer Protagonistin des Romans zu übergeben - Angela Merkel ist in dem Werk die Hoffnungsträgerin des Helden. Jonasson signierte das Buch und schrieb: "Liebe Kanzlerin Merkel, Sie sind die Hoffnung der Welt für eine gute Zukunft." Geschenke zwischen Journalisten und Kanzlerin verbieten sich zwar, aber da Weidermann das Buch nun nicht mehr sein Eigen nennt, will er es bei nächster Gelegenheit abliefern.


Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung muss entscheiden, wie viel Geld jeder pflegebedürftige Mensch bekommen soll. Maik Großekathöfer hat in Brandenburg den Gutachter Kay Zimmermann begleitet, der sich bei Hausbesuchen ein Bild vom körperlichen und geistigen Zustand der Antragsteller machen muss. Fünf Termine am Tag sind die Regel, eine Beurteilung vor Ort soll nicht länger als 60 Minuten dauern. Großekathöfer ist der Frage nachgegangen, ob man einem kranken Menschen in einer Stunde gerecht werden könne.


Nezik, Calantzopoulos, Goos
S. Agnetti/ 13Photo

Nezik, Calantzopoulos, Goos

Rauchen kann das Leben verkürzen, das steht auf jeder Zigarettenpackung. Auch Tabakkonzerne wie Philip Morris streiten das nicht mehr ab - weil sie Produkte auf den Markt gebracht haben, die die Zigarette ersetzen sollen: Firmenchef André Calantzopoulos zog genüsslich an einem sogenannten Heater, bei dem der Tabak nicht verbrannt wird, als Ann-Kathrin Nezik und Hauke Goos ihn in Lausanne trafen. Wie glaubwürdig dieser Strategiewechsel ist, haben sie in Europa recherchiert, wo der Zigarettenkonsum rückläufig ist, und in Afrika, einem der Zukunftsmärkte.

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