SPIEGEL-ONLINE-Wahlwette: Schwarz-Gelb muss um die Mehrheit bangen

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Kanzlerin Merkel, Vize Rösler: Kampf um die Mehrheit

Schon fast 8000 SPIEGEL-ONLINE-Leser haben ihren Tipp bei der Bundestags-Wahlwette abgegeben. Die aktuelle Prognose sieht die Union klar vor der SPD - doch für eine Neuauflage von Schwarz-Gelb reicht es demnach nicht. Machen Sie mit und gewinnen Sie attraktive Preise!

Berlin - Union und FDP haben keine Mehrheit, und SPD und Grüne würden den Machtwechsel nur zusammen mit der Linken schaffen: Das ist der aktuelle Prognose-Trend bei der SPIEGEL-ONLINE-Wahlwette. Schon fast 8000 Leser haben ihren Tipp für den Ausgang der Bundestagswahl am 22. September abgegeben. Im Durchschnitt sehen die Teilnehmer CDU und CSU mit 38 Prozent zwar weit vor den Sozialdemokraten mit nur 26,5 Prozent (Stand: Mittwochmittag). Auch glauben sie an einen knappen Wiedereinzug der FDP (5,8 Prozent). Doch zum Regieren reicht es für Schwarz-Gelb nach dieser Prognose nicht.

Allerdings würden auch die nach der Prognose starken Grünen (14,1 Prozent) Peer Steinbrück nicht dabei helfen, Angela Merkel aus dem Kanzleramt zu verdrängen. Dafür bräuchte es schon die Linke, die in der Wahlwette gegenwärtig auf 7,2 Prozent kommt. Da ein rot-rot-grünes Bündnis aber genau wie eine rechnerisch mögliche schwarz-grüne Koalition derzeit unwahrscheinlich erscheint, stehen die Zeichen auf: Große Koalition.

Und so können auch Sie mitmachen:

Bis zum 20. September, 23.59 Uhr, können Sie in der Wahlwette vorhersagen, wie die Bundestagswahl ausgeht. Dabei sollten Sie nicht Ihr Wunschergebnis angeben, sondern den Wahlausgang, den Sie persönlich für wahrscheinlich halten. Ihren Tipp können Sie jederzeit korrigieren, etwa wenn sich die politische Lage verändert. Je mehr Leser mitmachen und je näher der Wahltag rückt, desto aussagekräftiger wird die Prognose. Die Wahlwette kann ein innovatives Instrument sein, um das Wahlergebnis möglichst genau vorherzusagen - jenseits der üblichen repräsentativen Umfragen der Meinungsforschungsinstitute.

Sie können nicht nur auf die Parteien setzen - sondern auch einen Tipp abgeben, welcher Bundestagskandidat in Ihrem Wahlkreis das Rennen macht. So füllt sich die Deutschlandkarte der Wahlwette nach und nach mit immer mehr Erststimmen-Prognosen. So sieht es aktuell, Stand Mittwochmittag aus:

  • In Berlin liegen aktuell die Grünen-Kandidaten Renate Künast und Hans-Christian-Ströbele in ihren Wahlkreisen vorn,
  • Parteifreund Cem Özdemir wird ein Sieg im Wahlkreis Stuttgart I zugetraut.
  • Die Linke könnte im Osten auf fünf Direktmandate hoffen.
  • Die SPD-Kandidaten schneiden an Rhein und Ruhr gut ab.
  • In Bayern führen die CSU-Favoriten.

Die Wahlwette gibt Ihnen auch die Chance, Ihren Kandidaten besser kennenzulernen. Über unseren Kooperationspartner abgeordnetenwatch.de können Sie die Bewerber von Union, SPD und Co. nach ihrer Meinung fragen. Oder diskutieren Sie mit anderen Lesern über Ihren Wahlkreis und die Kandidaten im angeschlossenen SPIEGEL-ONLINE-Forum.

Um bei unserem Experiment mitzumachen, müssen Sie sich mit Namen und gültiger E-Mail-Adresse bei Mein SPIEGEL anmelden. Die Registrierung ist notwendig, um Ihren Tipp eindeutig zuordnen zu können. Im Gegenzug locken Gewinne im Wert von mehreren tausend Euro. Je näher Sie am offiziellen Wahlergebnis liegen, desto besser sind Ihre Gewinnchancen. Der erste Preis: eine Luxusreise für zwei Personen nach Bali.

Hier geht es zur SPIEGEL-ONLINE-Wahlwette.

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insgesamt 157 Beiträge
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1. optional
gruenertee 31.07.2013
Es ist doch bekannt, dass die SPD bei Wahlen stärker ist wie als bei Umfragen und die CDU/CSU schwächer wie als prognostiziert. CDU/SPD/CSU-Koalition ist so sicher wie das Amen in der Kirche
2. Hm schon mal was von SPON Zielgruppe gehört?
Fackel01 31.07.2013
Die Mehrheit der SPON Leser gehört wahrscheinlich nicht zu den treuesten Regierungsanhängern. Insofern ist hier wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Alle seriösen Wahlforschungsinstitute zeichnen einen anderen Trend und der geht eindeutig zu schwarz-gelb.
3. Naja, was erwartet man?
Chipslette 31.07.2013
Zitat von sysopDPASchon fast 8000 SPIEGEL-ONLINE-Leser haben ihren Tipp bei der Bundestags-Wahlwette abgegeben. Die aktuelle Prognose sieht die Union klar vor der SPD - doch für eine Neuauflage von Schwarz-Gelb reicht es demnach nicht. Machen Sie mit und gewinnen Sie attraktive Preise! http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spiegel-online-wahlwette-sieht-union-und-fdp-ohne-mehrheit-a-914088.html
Das ist doch hier kein subjektives Wahlbarometer. Es sind nicht gerade die Konservativen, die den SPIEGEL lesen, würde ich mal behaupten, sondern eher SPD oder Grüne-Sympathisanten, wahrscheinlich auch welche von der Linken. Das ist doch Quatsch hier und auch eine Form der Wahlbeeinflussung. Sollte eine Zeitung meiner Meinung nach nicht machen. Aber in der Hinsicht haben wir ja schon lange amerikanische Verhältnisse. Waren das noch Zeiten, als Zeitungen noch neutral, objektiv und weniger manipulativ waren...
4. Die Grenzen des Minimums
herr_kleint 31.07.2013
Zitat von sysopDPASchon fast 8000 SPIEGEL-ONLINE-Leser haben ihren Tipp bei der Bundestags-Wahlwette abgegeben. Die aktuelle Prognose sieht die Union klar vor der SPD - doch für eine Neuauflage von Schwarz-Gelb reicht es demnach nicht. Machen Sie mit und gewinnen Sie attraktive Preise! http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spiegel-online-wahlwette-sieht-union-und-fdp-ohne-mehrheit-a-914088.html
Es ist mir absolut schleierhaft, wie man die CDU, nach allem was sie sich seit der letzten Wahl geleistet hat, wählen kann. Die SPD ist nicht besser, soviel sei dazugesagt. Ich kann mir das nicht anders erklären, als das die politische Bildung in diesem Land an die Grenzen des Minimums gestoßen ist.
5. Unverständlich
wirklick 31.07.2013
In der Wahlwette soll man angeblich das Wahlergebnis möglichst genau vorhersagen, also nicht etwa sein Wunschergebnis. Wie kann nun SPON daraus auf das Wahlergebnis schließen? Das ist völlig unlogisch. Es kann ja sein, dass ich ein Wahlergebns vorhersage, das ich aber gar nicht will und ich dementsprechend auch z. B. meine geschätzten Wahlsieger eben nicht wähle. Sehr geehrte SPON.-Redaktion, bitte mal vor Veröffentlichung solcher Artikel den Verstand einschalten!
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