Betrifft Mohammed Haydar Zammar, AS Monaco, Bürgerwehren an der US-mexikanischen Grenze


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Mohammed Haydar Zammar war lange nur ein Phantom des internationalen Terrorismus, obwohl er sie alle kannte: Osama Bin Laden, die Täter der Anschläge von 9/11, Topleute des "Islamischen Staates". Der in Syrien geborene Dschihadist mit deutschem Pass verbrachte Jahre in Gefängnissen des Diktators Baschar al-Assad und bei seinen Freunden vom IS. Seitdem die Türme des New Yorker World Trade Center eingestürzt sind, konnte noch nie ein Journalist mit ihm sprechen. Dann fiel er Kämpfern der Kurden-Miliz YPG in die Hände.

Mohammed Haydar Zammar
Syara Kareb/ DER SPIEGEL

Mohammed Haydar Zammar

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Heft 47/2018
Rücken, Schulter, Knie - wie sich Ope­ra­tio­nen vermeiden lassen

Im April fragte SPIEGEL-TV-Reporter Andreas Lünser die Kurden nach Zammar, monatelang verhandelten er und die Kollegen Christoph Reuter und Syara Kareb, während Fidelius Schmid bei deutschen Sicherheitsbehörden recherchierte. Auf einem Stützpunkt im syrischen Kurdengebiet fand schließlich das Treffen statt, ohne Einmischung der Bewacher, die allerdings anschließend sehr genau wissen wollten, was Zammar gesagt hatte. Der Film läuft am Montag um 23.25 Uhr im SPIEGEL-TV-Magazin auf RTL, das Interview lesen Sie exklusiv hier.


Die Geschichte liest sich wie ein Thriller von John le Carré: Ein russischer Oligarch rettet den maroden Fußballklub AS Monaco. Mit Gefälligkeiten macht er sich den monegassischen Regierungsapparat, die Polizei, selbst die Entourage des Fürsten Albert II. gefügig. Doch dann verlässt er fluchtartig das Land. Die Daten der Enthüllungsplattform Football Leaks und eigene Recherchen brachten ein SPIEGEL-Team auf die Spur des Milliardärs Dmitrij Rybolowlew.

Dmitrij Rybolowlew neben Fürst Albert II. von Monaco (2017)
DPA

Dmitrij Rybolowlew neben Fürst Albert II. von Monaco (2017)

In Zusammenarbeit mit dem französischen Nachrichtenportal Mediapart als Teil des Recherchenetzwerkes EIC zeichnet der SPIEGEL jetzt die Geschichte des Russen nach. "Am Ende wirkte Rybolowlew wie der Pate von Monaco", urteilt SPIEGEL-Redakteur Alfred Weinzierl. Was die Justiz irgendwann nicht mehr ignorieren mochte: Sie beschuldigt Rybolowlew seit voriger Woche offiziell der Korruption. Kurz darauf setzte er sich nach Moskau ab. Im aktuellen Heft finden Sie auch einen Artikel über die Rolle von Privatbanken und Investoren im Fußballbusiness. Beide Texte sind Teil unserer Serie Football Leaks, die Sie komplett auf SPIEGEL+ nachlesen können.


Tausende Menschen sind in den vergangenen Wochen durch Mexiko marschiert, um in die USA einzuwandern. Donald Trump sprach von "üblen" und "gefährlichen" Leuten und rief damit auch amerikanische Bürgerwehren auf den Plan, die Grenze auf eigene Faust zu sichern.

Arbeitsloser Jaeger im Einsatz im Grenzgebiet
Johnny Milano

Arbeitsloser Jaeger im Einsatz im Grenzgebiet

Die Redakteure Claas Relotius und Juan Moreno haben beide Seiten begleitet. Moreno lief mit der geflüchteten Honduranerin Aleyda Milla durch das Hochland Mexikos nach Norden. Relotius fand den Amerikaner "Jaeger", der mit anderen Männern schwer bewaffnet in der Wüste Arizonas auf Einwanderer wartet. "Männer wie Jaeger sehen Flüchtlingsströme im Fernsehen und glauben an das Recht auf Selbstverteidigung", sagt Relotius. "Die Sache einmal selbst in die Hand zu nehmen, davon werden auch einige Menschen in Europa träumen."

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