SPON-Wahltrend Mehrheit sieht SPD durch GroKo-Ja geschwächt

Die SPD will mit CDU und CSU regieren. Die Hälfte der Wähler hält das für keine gute Idee. Der SPON-Wahltrend zum GroKo-Votum.

SPD-Regionalkonferenz in Potsdam (im Februar 2018)
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SPD-Regionalkonferenz in Potsdam (im Februar 2018)


Die SPD hat Ja gesagt zur Großen Koalition. Nach quälend langen Monaten des Wartens wird nun bald eine neue Regierung stehen: Am 14. März soll Angela Merkel (CDU) im Bundestag als Bundeskanzlerin wiedergewählt werden - mit den Stimmen von Union und Sozialdemokraten.

Viele Wähler sind jedoch skeptisch, was die Zukunft der Genossen angeht. Die Mehrheit geht davon aus, dass die Zustimmung zu einer Neuauflage der Großen Koalition die SPD schwächen wird. Das geht aus dem SPON-Wahltrend hervor.

Nur 8,4 Prozent der Befragten glauben demnach, dass die Genossen "eindeutig gestärkt" aus dem Mitgliedervotum hervorgehen werden. 22,2 Prozent entschieden sich für "eher gestärkt" und 16 Prozent waren unentschieden. Mehr als die Hälfte der Befragten gab jedoch an, dass die Sozialdemokraten durch ihren Eintritt in die GroKo "eher geschwächt" (20,8 Prozent) oder "eindeutig geschwächt" (30 Prozent) würden.

Unter den SPD-Anhängern fällt das Stimmungsbild erwartbar anders aus. Sie blicken mehrheitlich optimistisch in die Zukunft. Ähnlich sieht es bei Unions- und Grünen-Anhängern aus. Fast spiegelbildlich entgegengesetzt bewerten Unterstützer der FDP und der Linken den sozialdemokratischen GroKo-Beschluss.

Bei den Anhängern der AfD, die in manchen Umfragen zuletzt nahe an die SPD herangerückt war, glauben sogar 64 Prozent, dass die Genossen sich mit ihrer Entscheidung "eindeutig geschwächt" haben.



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dop



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