Tablets im Bundestag Die App-Geordneten

Der politische Alltag in Berlin ist hart, da muss man zur Entspannung ab und zu ein paar Melonen massakrieren - rein virtuell, versteht sich. Spielen, twittern, malen: Tablet-Computer sind das bevorzugte Accessoire im Bundestag. Abgeordnete verraten ihre Lieblings-Apps.

Von Annelie Naumann

iPad im Bundestag: Viele Abgeordnete schwören auf die elektronischen Helferlein
DPA

iPad im Bundestag: Viele Abgeordnete schwören auf die elektronischen Helferlein


Berlin - Ausschusssitzung in Berlin, Abendtermin im Wahlkreis am anderen Ende der Republik, dann wieder zurück in die Hauptstadt - das Leben eines Abgeordneten im Bundestag ist mitunter unstet. Da wird es oft schwierig, den Kontakt mit der Familie zu halten. Viele Abgeordnete schwören auf elektronische Helferlein wie Tablet-Computer - und die dazugehörigen Applikationen, kurz Apps.

So mancher Politiker sähe seine Kinder wohl weniger oft, hätte er nicht eine App zum Videotelefonieren. Andere brauchen Ablenkung "zwischen zwei langatmigen Sitzungen" und schnetzeln auf dem Bildschirm ein paar Melonen. Wieder andere sehnen sich nach einem Ausgleich zum Politik-Alltag und machen Musik mit dem Mini-Rechner.

Und für die Arbeit taugen iPad und Co. auch: Es gibt eine Bundestags-App, Anwendungen bestimmter Parteien, und selbst die längsten Redemanuskripte lassen sich handlich archivieren und bei Bedarf abrufen. Für Politiker gibt es sogar ein Lederetui mit Bundesadler.

Spielkinder, Nach-Hause-Telefonierer, Arbeitstiere, große Kommunikatoren: Wer nutzt was - und wozu? SPIEGEL ONLINE hat sich in Berlin umgehört. Klicken Sie auf die Köpfe in der Grafik!

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insgesamt 60 Beiträge
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marc0815 19.10.2011
1. eine gute Sache diese iPads
dann können sich die Abgeordneten (wenn sie überhaupt mal da sind) von der lästigen Arbeit und der Aufmerksamkeit mit surfen im Internet ablenken. Das sie dabei google nutzen um sich über wichtige Themen zu informieren (zB. die Garantiehöhe Dtls bei der Abstimmung zum EFSF) ist dabei eher unwahrscheinlich...
bikenstrings 19.10.2011
2. Hahaha...
...ihr seid so doof: Die """"App""""-Geordneten!!!!! Was war denn das für ein Non-Sens...ääääh, Much-Sense-Gehirn? Eure Wortspiele sind ja durchwachsen-manchmal eher zwanghaft und überflüssig, aber "App-Geordnete" erkläre ich hiermit zum Wortspiel des Tages!! Glückwunsch! Um was ging´s nochmal im Artikel? Werbung: http://www.youtube.com/watch?v=Ehs2k8TM1fs
unente, 19.10.2011
3. nur eine Marke?
Zitat von sysopDer politische Alltag in Berlin ist hart, da muss man zur Entspannung ab und zu ein paar Melonen massakrieren - rein virtuell, versteht sich. Spielen, twittern, malen: Tablet-Computer sind das bevorzugte Accessoire im Bundestag. Abgeordnete verraten ihre Lieblings-Apps. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,792406,00.html
Alle BT-Abgeordneten benutzen "Tablet-Rechner" - und alle benutzen dieselbe Marke? Da geht doch hoffentlich alles mit rechten Dingen zu - und ganz ohne Anfütterung durch "günstigere Angebote" für Entscheidungsträger.
bildermensch 19.10.2011
4. Apples Informationsgier
Hat sich eigentlich schon mal jemand Gedanken darüber gedacht, welche Hintertüren sich Apple offen hält, um Zugriff auf die iPad wichtiger Leute zu erhalten? Angesichts der bisherigen Enthüllungen bezüglich Apple und was so alles im Inneren der Geräte versteckt ist, möchte ich mal einfach die Frage stellen, ob sich Apple nicht vielleicht per Apple-iTrojaner in jedes iPad einklinken kann ... Wer weiß?
gvqwr 19.10.2011
5. Sind Sie wahnsinnig geworden?
Mit Verlaub, meine Damen und Herren der SPON-Redaktion: Sind Sie wahnsinnig geworden? Bitte sehen mir die Deutlichkeit meiner Formulierung nach: Wen interessiert denn dieser Scheißdreck? Beschäftigen Sie sich allen Ernstes damit, welcher Abgeordnete mit welchem Miniprogramm rumspielt? Sie lassen dafür sogar ein Flash programmieren? Frei heraus: Dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein. Diese Form der Berichterstattung ist einfach nur wertlos.
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