Grünen-Parteitag: Tübingens Oberbürgermeister Palmer fliegt aus dem Parteirat

Das hat gesessen: Mit dem schlechtesten Ergebnis ist Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer aus dem Parteirat abgewählt worden.

Palmer landete am Samstagabend bei der Wahl beim Parteitag der Grünen in Hannover auf dem letzen Platz und ist somit nicht mehr in dem Koordinierungsgremium vertreten. Immer wieder sorgen seine Einlassungen bei den Grünen für Ärger. Sie werden von vielen als zu polarisierend und eitel gesehen. Zuletzt war Palmer verstärkt in die Kritik geraten. Ein Teil der Partei wirft ihm vor, eine schwarz-grüne Agenda zu verfolgen.

Erst in der vergangenen Woche gab es beim Kreisverband München einen Eklat. Die grüne Jugend zog bei einer Veranstaltung unter Protest gegen Palmer aus dem Saal. Palmer spricht seitdem offen von einer "Kampagne" gegen ihn.

Neu in den 16-köpfigen Parteirat zog unter anderem die erst 25 Jahre Nachwuchspolitikerin Gesine Agena ein.

Das beste Ergebnis bei den Frauen erhielt mit 72,3 Prozent Grünen-Bundestagsfraktionsvize Bärbel Höhn, gefolgt von der neuen Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt (72,1 Prozent). Bei den Männern errang Fraktionschef Jürgen Trittin mit 73,5 Prozent das beste Votum, gefolgt vom Finanzexperten Gerhard Schick (69,4).

dpa/vme

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