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Umfrage: AfD und Grüne legen auch bundesweit zu

  Wahlplakat der AfD in Sachsen-Anhalt  Zur Großansicht
DPA

Wahlplakat der AfD in Sachsen-Anhalt

Nach den Erfolgen bei den jüngsten Landtagswahlen punktet die AfD ebenso wie die Grünen auch bundesweit. Bei einer Forsa-Umfrage legten beide Parteien zu.

Die rechtspopulistische AfD befindet sich weiter im Aufwind. Bei einer bundesweiten Forsa-Umfrage für "Stern" und RTL kam die Partei auf 13 Prozent, das ist ihr bislang höchster Wert bei dieser Befragung. Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz hatte die AfD durchweg zweistellige Ergebnisse geholt.

Stark zulegen konnten auch die Grünen, die bei der Wahl in Baden-Württemberg stärkste Kraft geworden waren. In der bundesweiten Umfrage legten sie um drei Punkte auf 13 Prozent zu. "Diese Aufmerksamkeit beschert nun der AfD und den Grünen auch einen bundesweiten Sympathiezuwachs", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner.

Die SPD musste dagegen Verluste hinnehmen. Die Sozialdemokraten fielen in der Wählergunst um zwei Punkte auf 20 Prozent ab - ihr niedrigster Wert seit 2009. Die Union blieb konstant bei 35 Prozent. Die Linke kam auf acht Prozent (minus zwei), die FDP auf sechs Prozent.

Bei der Kanzlerpräferenz liegt Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) weiterhin deutlich vor SPD-Chef Sigmar Gabriel. 49 Prozent wünschen sich Merkel als Kanzlerin, nur 13 Prozent sprachen sich für Gabriel als Kanzler aus. Sieben Prozent halten AfD-Chefin Frauke Petry geeignet für das Kanzleramt.

Die Umfrage wurde zwischen dem 14. und 18. März durchgeführt und damit weitgehend vor dem wegweisenden EU-Gipfel zur Flüchtlingspolitik.

als/dpa/AFP

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