Umfrage Bürger sehen CDU als Siegerin der Koalitionsgespräche

Wer hat bei den Koalitionsgesprächen am meisten durchgesetzt? Für die Mehrheit der Bundesbürger ist laut einer Emnid-Umfrage klar: Die Partei der Kanzlerin war am erfolgreichsten.

Gabriel, Merkel, Seehofer: CDU habe ihren Stempel aufgedrückt, heißt es
DPA

Gabriel, Merkel, Seehofer: CDU habe ihren Stempel aufgedrückt, heißt es


München - Eine relative Mehrheit der Deutschen betrachtet die CDU einer Umfrage zufolge als Siegerin der Koalitionsverhandlungen. In einer am Samstag veröffentlichten Emnid-Erhebung für das Nachrichtenmagazin "Focus" sagten 44 Prozent aller Befragten und 45 Prozent der Unionsanhänger, die CDU habe dem Koalitionsvertrag ihren Stempel aufgedrückt. Unter den SPD-Anhängern waren sogar 51 Prozent dieser Ansicht.

Lediglich 24 Prozent aller Befragten glaubten, dass die SPD sich bei den Verhandlungen durchgesetzt hat. Bei den SPD-Anhängern waren nur 22 Prozent dieser Meinung.

Dass sich die CSU durchgesetzt hat, meinten 13 Prozent aller Befragten, 15 Prozent der Unions- und 17 Prozent der SPD-Anhänger. Für die Erhebung hatte Emnid am 27. und 28. November 1015 repräsentativ ausgewählte Menschen befragt.

yes/AFP



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insgesamt 49 Beiträge
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josho 30.11.2013
1. optional
War doch klar. Und deshalb wird die SPD 2017 noch trotteliger dastehen als bei der letzten GroKo.
cash7.news 30.11.2013
2. blühende Landschaften soweit das Auge reicht,
Öffnen wir uns die Augen: Die »Energiewende« soll kommen. Der Ökostrom wird bis zum Jahr 2030 fast 60 Prozent annehmen – wenn es nach dieser Koalition geht. Das heißt umgekehrt, dass die Subventionen für Windparks oder auch Sonnenenergie fortgesetzt werden. Dabei sollen gleichzeitig Steuererhöhungen vermieden werden. Das Ganze lässt sich allerdings auch über den Strompreis regeln, der nicht als Steuererhöhung gilt, aber steigen wird. Je mehr Vorschriften die Versorger haben – bezogen auf die Quelle ihrer Energie, also Einspeiseverordnungen –, desto teurer wird die Versorgung. Zudem wird die Laufzeit von Atomkraftwerken neu reguliert werden, damit neue Quellen ans Netz können. Damit aber gibt es einen Eingriff in die Profitabilität der Betreiber, die ihre Kraftwerke schneller abschreiben müssen. Der Gewinndruck wird wiederum in den Strompreisen sichtbar. Dann steigen übrigens auch die Steuern wieder an, denn diese richten sich relativ an der Höhe der Energiepreise aus – nur formal hat es keine Erhöhung gegeben. Die Pkw-Maut für Ausländer wird »geprüft« – und kommen. Steuererhöhungen sind formal ausgeschlossen, nur: Die Steuererhöhungen ergeben sich auf anderem Weg. Mit dem zusätzlich eingenommenen Geld wird die Regierung Bautätigkeiten vorantreiben (oder vorher beginnen), die einen schier endlosen Bedarf an Zusatzenergie erzeugen. Dies ist rechnerisch nachweisbar. Hauptprofiteur: Der Staat selbst. Was die meisten nicht wissen, link folgen, http://www.buergerstimme.com/Design2/2013-11/mediensperre-europa-demokratie-schafft-sich-ab/
chico 76 30.11.2013
3. Leider
Zitat von sysopDPAWer hat bei den Koalitionsgesprächen am meisten durchgesetzt? Für die Mehrheit der Bundesbürger ist laut einer Emnid-Umfrage klar: Die Partei der Kanzlerin war am erfolgreichsten. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/umfrage-buerger-sehen-cdu-als-gewinnerin-der-koalitionsgespraeche-a-936506.html
war die Kanzlerpartei nur beim Wahlergebnis am erfolgreichsten. Mindestlohn und die Rentengeschenke werden uns in Zukunft länger belasten, als die Vereinbarer am Ruder sind. Zu kurzfristig gedacht das Ganze. Schade, dass die FDP es nicht schaffte, der Widerstand gegen die Zweitstimmen für die FDP war der zweite grosse strategische Fehler der Kanzlerin, nach der Quasi-Enteignung von Kernkraftwerken und damit einhergehend die Festlegung auf EE. Kostet viel und produziert schlechte Luft durch Kohleersatzkraftwerke,
tubolix 30.11.2013
4. kein titel mehr da
Zitat von joshoWar doch klar. Und deshalb wird die SPD 2017 noch trotteliger dastehen als bei der letzten GroKo.
wollen wir mal hoffen, daß diese geldvernichter weiterhin so erfolgreich an ihrer selbstabschaffung arbeiten.
parisien 30.11.2013
5. Überraschung
Dass die Bürger das so sehen, überrascht und erfreut mich dann doch :Bisher hatten alle Gabriel gelobt, wie erfolgreich er verhandelt habe , obwohl er doch kein gutes Wahlergebnis habe vorweisen können . Ich habe diese Auffassung, die natürlich auch die von Gabriel ist , nie geteilt : Merkel braucht ihn mehr als die SPD die Merkel. Ohne Kanzlermacher keine Regierung , so sieht es für die CDSU aus. Die SPD hätte sich dagegen problemlos und ohne Gesichtsverlust in die Opposition begeben können, siehe Wahlergebnis. Das kann sie immer noch . Die Basis muss nur verstehen , dass der Koalitionsvertrag eben keine SPD-Handschrift trägt, wie Gabriel etc ihr weismachen wollen. Was ihn aber sehr wohl kennzeichnet ist der Wille der SPD-Verhandlungsführer , in die Regierung zu rutschen, auch wenn dafür Kernpositionen der SPD aus dem Bereich der sozialen Gerechtigkeit ( Schere Reich/Arm ( es werden wieder mehr Banker Einkommensmillionäre, was man von den Mitarbeitern bei Max Bahr nicht sagen kann )), oder des Schutzes des Grundrechts auf Privatsphäre = Ablehnung der Vorratsdatenspeicherung , geopfert werden. Vielleicht kommt die Basis ja doch noch mal uns Grübeln - auch beim Betrachten der Kompetenz derjeniger, die die Ministerpositionen einnehmen sollen/wollen .
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