Umfrage Kantersieg für Obama in Deutschland

In den USA liegen Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney in Umfragen nahezu gleichauf. In Deutschland hätte es der US-Präsent leichter: 86 Prozent der Bundesbürger würden ihn wählen - wenn sie denn dürften.

Obama: Kopf-an-Kopf-Rennen mit Romney
AP

Obama: Kopf-an-Kopf-Rennen mit Romney


Hamburg - Von diesen Ergebnissen kann Barack Obama im US-Wahlkampf nur träumen - und Kanzlerin Merkel auch: Wenn sie könnten, würden 86 Prozent der Deutschen den Demokraten wieder zum Präsidenten wählen. Nur fünf Prozent würden für seinen Rivalen Mitt Romney von den Republikanern stimmen. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage für den "Stern".

Die Zustimmung der Bundesbürger zu Obama zieht sich quer über alle Parteigrenzen hinweg und durch alle Altersgruppen. Die Deutschen sind auch von einem Sieg des Präsidenten bei der Wahl am 6. November überzeugt. Vier von fünf Befragten, also 80 Prozent, gehen von einem Triumph des Amtsinhabers aus. Nur 13 Prozent glauben, dass Romney ins Weiße Haus einzieht.

72 Prozent der Befragten sind auch davon überzeugt, dass Obama die Probleme in den USA lösen kann. Romney trauen das nur fünf Prozent zu. 13 Prozent meinen, keiner von beiden sei dazu in der Lage. Nach Ansicht von 75 Prozent der Deutschen wird sich Obama auch mehr für den Frieden in der Welt einsetzen. Nur 3 Prozent glauben, dass Romney dies tun wird. 11 Prozent vertreten die Auffassung, keiner von beiden sei gut für den Frieden in der Welt.

In den USA ist die Lage natürlich ganz anders: Dort liefern sich Obama und Romney in den Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In einer neuen Erhebung der Nachrichtenagentur AP und des Marktforschungsinstituts GfK sprachen sich 47 Prozent für Obama aus und 46 Prozent für Romney.

als/dapd

Mehr zum Thema


Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 18 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
forkeltiface 22.08.2012
1.
Zitat von sysopAPIn den USA liegen Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney in Umfragen nahezu gleichauf. In Deutschland hätte es der US-Präsent leichter: 86 Prozent der Bundesbürger würden ihn wählen - wenn sie denn dürften. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,851380,00.html
Was wohl weniger über die Deutschen sagt, als über ihre "unparteiischen" Medien ;)
Oskar ist der Beste 22.08.2012
2. optional
was für ein Blödsinn...wer gibt denn Geld für eine Erhebung aus, die die Wahlen in den USA aus der Sicht der Deutschen Bevölkerung betrachtet. Der SPON ist sowieso mit seiner Berichterstattung über die Wahlen ziemlich albern, weil er immer wieder vergißt, daß das, was uns in Europa an Romney stört, viele Amerikaner leider gut finden. Seine Peinlichkeiten auf der Euopareise interessieren in den USA kein Arsch. Und. Romney hat als Gouveneur nicht schlecht regiert.
hajo58 22.08.2012
3. Marionetten
Zitat von sysopAPIn den USA liegen Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney in Umfragen nahezu gleichauf. In Deutschland hätte es der US-Präsent leichter: 86 Prozent der Bundesbürger würden ihn wählen - wenn sie denn dürften. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,851380,00.html
Ich würde Obama nicht wählen, ebenso keinen anderen der angeblichen Politiker im land of the free and home of the brave. Es sind lediglich, genauso wie in Deutschland, nur die Handlager der internationalen Geldeliten. Marionetten und nichts weiter!
Gerd Weghorn 22.08.2012
4. Wer beherrscht hier wen?!
Zitat von hajo58Ich würde Obama nicht wählen, ebenso keinen anderen der angeblichen Politiker im land of the free and home of the brave. Es sind lediglich, genauso wie in Deutschland, nur die Handlager der internationalen Geldeliten. Marionetten und nichts weiter!
Zu dieser Erkenntnis gelangte ich bereits am 07. Juni 2009 OBAMA oder DER SOZIALISMUS DER OBEREN ZEHNTAUSEND Der Sozialismus der Oberen Zehntausend « wirklich denken können (http://profiprofil.wordpress.com/2009/06/07/der-sozialismus-der-oberen-zehntausend/)
WernerT 22.08.2012
5. Bei der Berichterstattung
Romney macht das falsch, Romney verspricht dort, Romney beleidigt Gastgeber. Wobei dchön war, wie schnell der Spiegel die Aussage zur Mängeln bei der Sicherheit bei der Olympiade in London vergessen hat, nachdem es bei der Eröffnung zu einen Sicherheitsvorfall kam. Plötzlich war nicht mehr die Rede davon, dass Romney seine britischen Gastgeber beleidigt hat, sondern das große Schweigen. Über ObamaCare wird groß berichtet, dass das nicht mal in Deutschland funktioniert (600 Millionen nicht gezahlte Beiträge) wird nicht in dem Zusammenhang erwähnt.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.