Umfrage Jeder Vierte will Schröder wiederhaben

Der Aufwärtstrend der SPD in Wählerumfragen hat sich umgekehrt. Im Vergleich zur Vorwoche verlieren die Genossen zwei Prozentpunkte. Die Union verharrt auf ihrem Jahrestief.


Berlin - Vier Wochen lag die SPD im Aufwind. Wäre jedoch an diesem Sonntag Bundestagswahl, kämen die Sozialdemokraten nur noch auf 28 Prozent und damit auf 2 Prozentpunkte weniger als noch in der vergangenen Woche. Das hat die neue Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL ergeben. Die Union bleibt demnach auf ihrem Jahrestief: Wie in der Vorwoche käme sie auf 33 Prozent der Wählerstimmen.

Die Grünen legen der Umfrage zufolge um einen Prozentpunkt auf 10 Prozent zu. FDP und Linkspartei verharren auf den Ergebnissen der Vorwoche. Die Liberalen kämen auf 13 Prozent, für die Linkspartei würden 10 Prozent der Befragten stimmen.

Nach der Umfrage sähen fast ein Viertel (23 Prozent) der Menschen Gerhard Schröder (SPD) lieber als Bundeskanzler als seine Nachfolgerin Angela Merkel (CDU). Gegen eine Rückkehr Schröders sprachen sich 73 Prozent der Befragten aus. 4 Prozent waren unentschlossen.

Für die Erhebung zu den Parteien fragten die Meinungsforscher 2506 Bundesbürger vom 26. bis 29. Juni - also noch vor dem Gesundheitskompromiss der großen Koalition. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten. Die Kanzlerfrage stellte Forsa 1002 Bürgern zwischen dem 28. und 29. Juni. Die Fehlertoleranz hier liegt bei plus/minus 3 Prozentpunkten.

asc/dpa



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