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Umfrage: Leichter Aufwind für die SPD

Erstmals seit Wochen legen die Sozialdemokraten laut neuen Umfragen wieder in der Wählergunst zu: Wenn auch auf Bundesebene und nur leicht. In Nordrhein-Westfalen muss die Regierungspartei hingegen - ebenso wie die CDU - einen weiteren Prozentpunkt abgeben.

Berlin - Würde am Sonntag ein neuer Bundestag gewählt, könnten sich die Sozialdemokraten im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 29 Prozent verbessern, ergab eine heute veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das Magazin "Stern" und den Fernsehsender RTL. Die Union würde einen Punkt verlieren, läge mit 45 Prozent der Stimmen weiter an erster Stelle in der Wählergunst. Die FDP könnte einen Punkt zulegen und würde acht Prozent erreichen. Unverändert blieben die Grünen bei acht Prozent und die PDS bei fünf Prozent.

Für die Forsa-Umfrage wurden den Angaben zufolge zwischen dem 25. und 29. April 2502 Personen befragt.

Leichte CDU-Verluste in NRW

Etwas mehr als zwei Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegen CDU und FDP in den Umfragen weiterhin klar vor den bisherigen Regierungsparteien SPD und Grüne. Laut heute veröffentlichten Zahlen des Meinungsforschungsinstituts TNS emnid zeigen zwar einen Verlust der CDU von 45 auf 44 Prozentpunkte. Das würde aber durch einen Zuwachs bei der FDP von 6 auf 7 Prozentpunkte ausgeglichen.

Der Umfrage von emnid zufolge hat die SPD ebenfalls einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche eingebüßt und käme auf 34 Prozent. Die Grünen könnten nach diesen Angaben unverändert mit 9 Prozent rechnen.

Auch das Meinungsforschungsinstitut Forsa ermittelte eine Mehrheit für CDU und FDP. Nach dessen jüngsten Zahlen würden sich derzeit 45 Prozent der Wähler in Nordrhein-Westfalen für die CDU entscheiden. Die SPD käme nur auf 35 Prozent der Stimmen. Jeweils 7 Prozent würden die Grünen und die FDP erhalten.

Beide Institute sagen für die neue Linkspartei WASG 2 Prozent der Stimmen voraus, womit sie klar an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würde.

Laut Forsa ist der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) bei den Wählern allerdings weiterhin beliebter als sein CDU-Herausforderer Jürgen Rüttgers. Könnte bei der Landtagswahl am 22. Mai der Regierungschef direkt gewählt werden, läge der Amtsinhaber mit 39 Prozent klar vor dem Unionspolitiker mit 31 Prozent. 30 Prozent würden sich allerdings für keinen von beiden entscheiden.

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