Umfrage Merkel stürzt in der Wählergunst dramatisch ab


Berlin - Das Ansehen der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel hat sich nach einer ARD-Umfrage "dramatisch verschlechtert". Nur noch 44 Prozent der Bundesbürger seien Anfang Februar mit der christdemokratischen Spitzenpolitikerin zufrieden gewesen, berichtet die Sendung "Bericht aus Berlin" am Freitag. Dies bedeute einen Verlust von zehn Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat.

Damit liege Merkel nun hinter CSU-Chef Edmund Stoiber, der auf 46 Prozent kommt (- 1 Punkt). Unionsfraktionschef Friedrich Merz verlor ebenfalls leicht. Er komme jetzt auf 27 Prozent (Vormonat: 29).

Die Politiker-"Hitliste" wird angeführt von Außenminister Joschka Fischer, der trotz der Diskussion um seine militante Vergangenheit 73 Prozent erreichte (plus 4), gefolgt von Bundeskanzler Gerhard Schröder (64 Prozent, plus 2) und Finanzminister Hans Eichel (50 Prozent, plus 3).

Bei der Sonntagsfrage käme die SPD unverändert auf 38 Prozent, CDU 35 Prozent (minus 2), Grüne 8 Prozent (plus 1), FDP unverändert 9 Prozent, PDS ebenfalls unverändert 5 Prozent.

Die Zahlen ermittelte Infratest Dimap zwischen dem 25. und 30. Januar unter 900 Wahlberechtigten im Westen und 400 im Osten für den "Deutschlandtrend Februar".



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