Umfrage Röttgen soll Landeschef der CDU in NRW werden

Die Bürger haben ihre Wahl getroffen: Norbert Röttgen soll laut einer Umfrage im kommenden Jahr Nachfolger von Jürgen Rüttgers Landeschef der NRW-CDU werden. Doch auch ein anderer Kandidat hat gute Chancen auf den Vorsitz.

Umweltminister Röttgen: Liebling der NRW-Bürger
AP

Umweltminister Röttgen: Liebling der NRW-Bürger


Düsseldorf - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) ist Favorit bei der Wahl des neuen CDU-Landeschefs in NRW - zumindest bei den Bürgern. Laut einer am Sonntag veröffentlichten repräsentativen Meinungsumfrage sprechen sich 37 Prozent der Befragten dafür aus, dass Röttgen Nachfolger von Amtsinhaber Jürgen Rüttgers wird.

31 Prozent halten dagegen CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann für den geeigneten Kandidaten, ergab die Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag des WDR-Politmagazins "Westpol". Hinter Laumann folgt der bisherige Integrationsminister Armin Laschet (27 Prozent). Laumann hatte allerdings erklärt, dass er den CDU-Landesvorsitz nicht anstrebt.

Abgeschlagen ist in der Umfrage der derzeitige NRW-CDU-Generalsekretär Andreas Krautscheid mit 9 Prozent. Mehr als zwei Drittel der Befragten kennen Krautscheid nicht.

Wegen der schweren Niederlage der CDU bei der Landtagswahl am 9. Mai hatte Ministerpräsident Rüttgers angekündigt, auf dem nächsten CDU-Landesparteitag im Frühjahr 2011 nicht wieder für den Chefposten im größten CDU-Landesverband zu kandidieren.

yes/ddp

insgesamt 4614 Beiträge
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Kontrastprogramm 17.06.2010
1.
Zitat von sysopWochenlang stritten die Parteien, tagelang gab es Druck auf Landes-Parteichefin Kraft - jetzt hat sich die SPD in Nordrhein-Westfalen entschieden: Sie will doch eine Minderheitsregierung mit den Grünen bilden. Eine gute Perspektive für das Bundesland?
Natürlich nicht. Sobald Rot-Grün nicht so will wie die knallrote Chaotentruppe, werden wir mit dem Schauspiel unterhalten wie "der Schwanz mit dem Hund wedelt"! Dümmer geht´s nimmer.
Klaus.G 17.06.2010
2. Vielleicht
Zitat von sysopWochenlang stritten die Parteien, tagelang gab es Druck auf Landes-Parteichefin Kraft - jetzt hat sich die SPD in Nordrhein-Westfalen entschieden: Sie will doch eine Minderheitsregierung mit den Grünen bilden. Eine gute Perspektive für das Bundesland?
sollten die SPD und die Grünen es gemeinsam probieren. Da erwarte ich aber wieder mehr soziale Gerechtigkeit und einen ökologischen Umbau der Gesellschaft!
T. Wagner 17.06.2010
3. Ypsilanti reloaded
Der NRW-SPD fehlen eindeutig die "Seeheimer", die von der Partei Schaden abwenden. Offenbar war Frau Kraft in ihrem Bestreben Ministerpräsidentin zu werden, nicht zu stoppen. Rüttgers & Co. können nun schmunzelnd zusehen, wie sich die neue Regierung nach und nach selbst demontiert.
Münchner, 17.06.2010
4.
Zitat von sysopWochenlang stritten die Parteien, tagelang gab es Druck auf Landes-Parteichefin Kraft - jetzt hat sich die SPD in Nordrhein-Westfalen entschieden: Sie will doch eine Minderheitsregierung mit den Grünen bilden. Eine gute Perspektive für das Bundesland?
Man wird sehen, ob Kraft gewählt wird. 5 bis 6 Männer aus der SPD die lieber Rättgers wählen sind locker drin. Falls es gelingt ist Hannelore MP auf Abruf. Sptästens wenn der Haushalt für 2011 aufgestellt werden soll gibt es Neuwahlen und danach wieder schwatz-geld. Wie groß auch immer die Not für Merkelwelle und Rüttgers ist - Die Rettung durch die SPD und Grüne naht.
Klaus.G 17.06.2010
5. Ein guter Tag für NRW
und für Deutschland wenn die SPD und die Grünen wieder was zu sagen haben, wenn auch mit Einschränkungen. Jetzt gilt es harten Widerstand gegen den Sozialabbau der Bundesregierung zu leisten. Und dafür ist rot-grün allemal besser als schwarz-rot oder die Ampel. Außerdem ist eine Neuwahl eine Zumutung für den Wähler. Besser rot-grün mit parlamentarischer Unterstützung der Linken!
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