Umfrage: SPD und Grüne liegen knapp vor Schwarz-Gelb

Für eine eigene Mehrheit würde es nicht reichen, aber SPD und Grüne sind einer Forsa-Umfrage zufolge gegenüber der schwarz-gelben Koalition leicht im Vorteil: Zusammen kommen sie derzeit auf 41 Prozent, Union und FDP erreichen 40 Prozent - aber die Liberalen liegen weiter unter der Fünfprozenthürde.

Berlin - Die Union büßt bei den Wählern leicht an Sympathien ein. Im Forsa-Wahltrend von "Stern" und RTL, der vor den Beschlüssen der Koalition zum Betreuungsgeld und zur Abschaffung der Praxisgebühr erhoben wurde, verloren CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und liegen nun bei 37 Prozent. Die Werte der anderen Parteien blieben in der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage stabil: Die SPD kommt auf 26 Prozent, die Grünen erreichen zum zweiten Mal in Folge 15 Prozent, die Linke erzielt 8 Prozent. Auch die FDP kommt nicht aus dem Umfragekeller: Zum dritten Mal in Folge erreicht die Regierungspartei nur 3 Prozent.

Mit zusammen 41 Prozent haben SPD und Grüne damit wieder einen knappen Vorsprung vor Union und FDP, die gemeinsam 40 Prozent erreichen. Der designierte Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, liegt in der Wählergunst allerdings nach wie vor weit hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Wenn die Deutschen ihren Regierungschef direkt wählen könnten, würden sich 29 Prozent für Steinbrück entscheiden, 50 Prozent aber für Merkel, wie der Forsa-Wahltrend ergab.

Auch die Offenlegung seiner Vortragshonorare hat Steinbrück wenig eingebracht. 29 Prozent der Bürger sagten in der Umfrage, die Veröffentlichung habe ihm geschadet. Lediglich 24 Prozent meinten, sie habe ihm genutzt. Selbst unter den SPD-Anhängern sehen das lediglich 35 Prozent so. Die Mehrheit der Bürger (43 Prozent) ist der Auffassung, die Offenlegung habe ihm weder geschadet noch genutzt.

Für die Erhebung wurden 2506 repräsentativ ausgesuchte Bürger in der Zeit vom 29. Oktober bis 2. November befragt.

hen/dapd

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insgesamt 31 Beiträge
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1. Fake
veniceline 07.11.2012
Zitat von sysopFür eine eigene Mehrheit würde es nicht reichen, aber SPD und Grüne sind einer Forsa-Umfrage zufolge gegenüber der schwarz-gelben Koalition leicht im Vorteil: Zusammen kommen sie derzeit auf 41 Prozent, Union und FDP erreichen 40 Prozent - aber die Liberalen liegen weiter unter der Fünfprozenthürde. Umfrage: SPD und Grüne liegen knapp vor Schwarz-Gelb - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/umfrage-spd-und-gruene-liegen-knapp-vor-schwarz-gelb-a-865760.html)
Immer wieder schön diese in aller Regelmäßigkeit eines schweizer Uhrwerks gefakten Artikel zu lesen.
2. optional
gbk666 07.11.2012
Dieser Artikel sollte viel weiter oben stehen.
3. ...
deus-Lo-vult 07.11.2012
Zitat von sysopFür eine eigene Mehrheit würde es nicht reichen, aber SPD und Grüne sind einer Forsa-Umfrage zufolge gegenüber der schwarz-gelben Koalition leicht im Vorteil: Zusammen kommen sie derzeit auf 41 Prozent, Union und FDP erreichen 40 Prozent - aber die Liberalen liegen weiter unter der Fünfprozenthürde. Umfrage: SPD und Grüne liegen knapp vor Schwarz-Gelb - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/umfrage-spd-und-gruene-liegen-knapp-vor-schwarz-gelb-a-865760.html)
Da die FDP unter 5% liegt, gibt es keine schwarz-gelbe Koalition, die auf 40% kommen könnte!!!
4. kein Titel!
friedrich_eckard 07.11.2012
Die deutschen Medien haben offensichtlich mehrheitlich entschieden, dass es keine Koalition Links von Merkels Union geben soll. Also wird die Linkspartei totgeschwiegen, wenn es irgendwie geht wird die Möglichkeit einer Koalition aus SPD, Grünen und Linkspartei wie das Selbstverständlichste auf der Welt aus der Debatte verbannt. Der Bericht bestätigt diese Aussage Albrecht Müllers eindrucksvoll. SPD und GRÜNE führen vor "Schwarzgelb" mit 41:37%, weil nämlich 3% für die "Leibstandarte Gauselmann" 0,00 Bundestagsmandate bedeuten. Von einer regierungsfähigen Mehrheit allerdings ist rotgrün Lichtjahre entfernt: deren 41% stehen nach der hier zur Debatte stehenden Umfrage 50% für CDU/CSU (37%) LINKE (8%) und Piraten (5%) gegenüber - und auch ohne Berücksichtigung der Piraten reichte es mit 4!:45% gegen CDU/CSU + LINKE alleine deutlich nicht. Rot-grün-rot allerdings lägen mit 49:42% komfortabel vorne, es ginge also - aber es wird nicht. Es wird weitergemerkelt werden, und das wird die sPD, nur die sPD und niemand sonst als die sPD zu vertreten haben. An der Wand aber stehen als Menetekel in Flammenschrift die Buchstaben PASOK...
5. Witzig …
Dr.pol.Emik 07.11.2012
… dann haben also Steinbrücks Reden geholfen? Kann ich mit kaum vorstellen, oder ist die Umfrage schon etwas älter? Wir wissen doch, dass zwischen rot und schwarz kaum mehr zu unterscheiden ist, denn sie haben doch bislang auch den großen Verrat gemeinsam geschultert. Hier gemeint Euro und ESM Beschlüsse. Oder hat sich diese Meldung aus der Gosse schon breit gemacht und für den Aufwind der SPD gesorgt? *Peer Steinbrück bedauert Kanzlerkandidatur* (http://qpress.de/2012/11/04/peer-steinbruck-bedauert-kanzler-kandidatur/) … interessant sind dabei die frei erfundenen Gründe für sein aufrechtes Bedauern, wenngleich die recht realistisch zu sein scheinen. Wann spricht hierzulande schon einmal einen Politiker Wahrheiten aus? Die werden doch meist im Keller verschanzt … (°!°)
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