Update - der SPON-Wahltrend Wen würden Sie wählen?

Kurz vor dem Superwahljahr 2017 startet SPIEGEL ONLINE zusammen mit dem Partner Civey eine neuartige Umfrage: Leser können hier direkt über ihre Parteipräferenz und wichtige politische Themen abstimmen. Probieren Sie es aus.

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Das Superwahljahr beginnt im kleinsten Flächenland der Republik: Ende März stimmen die Saarländer über einen neuen Landtag ab. Im Mai folgen Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Der Höhepunkt kommt dann am 17. oder 24. September: die Bundestagswahl.

Und jetzt sind Sie dran: Auf SPIEGEL ONLINE wird es künftig regelmäßig Umfragen geben - von unserem Kooperationspartner, dem Online-Meinungsforschungsinstitut Civey, in Echtzeit, für jeden Nutzer zugänglich und mit repräsentativen Ergebnissen. Dafür können Sie sich als Teilnehmer registrieren. Welche Methodik dahinter steckt, können Sie unten in diesem Artikel nachlesen.

Den Anfang machen wir mit der Sonntagsfrage: Wem würden Sie Ihre Stimme geben, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre? Den aktuellen Stand der Befragung sehen Sie sofort, wenn Sie teilgenommen haben. Wir werten die Ergebnisse regelmäßig aus und informieren Sie über spannende Entwicklungen und Veränderungen.

Was ist das Besondere an der Civey-Methodik?
Das Meinungsforschungsinstitut Civey erstellt repräsentative Umfragen ohne Zufallsstichprobe. Stattdessen arbeitet Civey mit einem sogenannten Nonprobability Sample und gewichtet nach verschiedenen Merkmalen, etwa soziodemografischen Daten und Wertehaltungen. An den Befragungen kann jeder online teilnehmen und wird mit seinen Antworten im repräsentativen Ergebnis berücksichtigt, sofern er sich registriert hat.
Warum ist eine Registrierung nötig?
Die Registrierung hilft dabei, die Antworten zu gewichten und ermöglicht so ein repräsentatives Ergebnis für die Umfragen. Jeder Teilnehmer wird dabei nach seinem Geschlecht, Geburtsjahr und Wohnort gefragt. Danach kann jeder seine Meinung auch in weiteren Umfragen zu unterschiedlichen Themen abgeben.
Wie werden die Ergebnisse repräsentativ?
Die Antwort jedes Teilnehmers wird so gewichtet, dass das Resultat einer Umfrage für die Grundgesamtheit repräsentativ ist. Bei der Sonntagsfrage umfasst diese Grundgesamtheit die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Die Gewichtung geschieht auf Basis der persönlichen Angaben bei der Registrierung sowie der Historie früherer Antworten eines Nutzers. Weitere Details zur Methodik stehen im Civey-Whitepaper.
Woran erkenne ich die Güte eines Ergebnisses?
Bis das Ergebnis einer Umfrage repräsentativ wird, müssen ausreichend viele unterschiedliche Menschen daran teilnehmen. Ob das bereits gelungen ist, macht Civey transparent, indem zu jedem Umfrageergebnis eine statistische Fehlerwahrscheinlichkeit angegeben wird. Auch die Zahl der Teilnehmer und die Befragungszeit werden für jede Umfrage veröffentlicht.
Was passiert mit meinen Daten?
Die persönlichen Daten der Nutzer werden verschlüsselt auf deutschen Servern gespeichert und bleiben geheim. Sie dienen allein dazu, die Antworten zu gewichten und sicherzustellen, dass die Umfragen nicht manipuliert werden. Um dies zu verhindern, nutzt Civey statistische wie auch technische Methoden.
Wer steckt hinter Civey?
Civey ist ein Online-Meinungsforschungsinstitut mit Sitz in Berlin. Das Start-up arbeitet mit unterschiedlichen Partnern zusammen, darunter sind neben SPIEGEL ONLINE auch der "Tagesspiegel", "Cicero", der "Freitag" und Change.org. Civey wird durch das Förderprogramm ProFit der Investitionsbank Berlin und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert.
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