Nordrhein-Westfalen Ursula Heinen-Esser wird neue Umweltministerin

Von 1998 bis 2013 saß sie im Bundestag, nun wird sie die neue Umweltministerin in NRW: Ursula Heinen-Esser. Die CDU-Politikerin folgt auf Christina Schulze Föcking, die nach massiver Kritik zurücktreten musste.

Ursula Heinen-Esser (CDU)
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Ursula Heinen-Esser (CDU)


Die CDU-Politikerin Christina Schulze Föcking war als NRW-Ministerin für Agrar, Umwelt- und Verbraucherschutz kaum ein Jahr im Amt, dann warf sie hin. Der Grund: Massiver Druck der Opposition und öffentliche Anfeindungen durch Tierschützer, die die Zustände im Schweinemastbetrieb ihrer Familie kritisierten. Nun steht die Nachfolgerin fest: Ursula Heinen-Esser, ebenfalls CDU.

Sie will die Interessen von Umweltschützern und Landwirten gleichermaßen berücksichtigen, sagt sie. "Mein Ziel ist eine Politik, die für nachhaltigen Umwelt- und Naturschutz ebenso steht wie für gute Rahmenbedingungen für eine moderne Agrarwirtschaft und für einen starken Verbraucherschutz", sagte die 52-Jährige.

Nordrhein-Westfalen hat eine schwarz-gelbe Landesregierung unter Führung von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Heinen-Esser war ab 2007 parlamentarische Staatssekretärin im Bundesagrar-, ab 2009 im Bundesumweltministerium. Dem Bundestag gehörte die diplomierte Volkswirtin von 1998 bis 2013 an. Seit 2016 ist sie Vorsitzende der Geschäftsführung in der Bundesgesellschaft für Endlagerung.

dop/dpa



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