Von der Leyen zur Doktorarbeit  "Ich bin erleichtert"

"Ich habe damals Fehler gemacht." Ursula von der Leyen hat im SPIEGEL Versäumnisse beim Verfassen ihrer Doktorarbeit eingeräumt. Zugleich äußerte sich die Ministerin erleichtert darüber, dass sie ihren Titel behalten darf.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen
DPA

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen


Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zeigt nach Bekanntgabe der Untersuchungen ihrer Doktorarbeit Reue über ihre Versäumnisse. "Ich habe damals Fehler gemacht", sagte die CDU-Politikerin im Interview mit dem SPIEGEL, "mit dem Wissen von heute würde ich das selbstverständlich anders machen." (Lesen Sie hier das vollständige Interview im neuen SPIEGEL.)

Titelbild
Mehr dazu im SPIEGEL
Heft 11/2016
Deutschland 2016: Reich wird reicher, arm bleibt arm

Es sei gut, dass Universität und Gutachter anerkannt hätten, dass die Arbeit wissenschaftlich relevant sei, so von der Leyen. "Ich bin erleichtert."

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hatte am Mittwoch nach monatelanger Prüfung 32 Plagiate in von der Leyens 62-seitiger Doktorarbeit festgestellt. Die Universität geht aber nicht von einer Täuschungsabsicht aus und entschied daher, den Doktortitel nicht abzuerkennen.

Dieses Thema stammt aus dem neuen SPIEGEL - ab Samstagmorgen erhältlich.

Was im neuen SPIEGEL steht, erfahren Sie immer samstags in unserem kostenlosen Newsletter DIE LAGE, der sechs Mal in der Woche erscheint - kompakt, analytisch, meinungsstark, geschrieben von der Chefredaktion oder den Leitern unseres Hauptstadtbüros in Berlin.

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.