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Verfassungsschutz: Informantensuche im Nazi-Milieu wird immer schwieriger

Bundesamt für Verfassungsschutz: Informantensuche in der Nazi-Szene schwer Zur Großansicht
DPA

Bundesamt für Verfassungsschutz: Informantensuche in der Nazi-Szene schwer

Dem Verfassungsschutz fällt es nach SPIEGEL-Informationen immer schwerer, Informanten im rechtsextremen Milieu anzuwerben. Dass die Suche häufig erfolglos bleibt, liege demnach auch an der Aufklärung der NSU-Morde.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat große Probleme, Informanten in der rechtsextremen Szene anzuwerben. Das geht nach Informationen des SPIEGEL aus einem internen Papier des Bundestags hervor, der Ende Juli zwei Emissäre zum BfV entsandt hatte.

Deren Bericht zufolge beklagten die Mitarbeiter der zuständigen Fachabteilung, dass sich das Gewinnen von Quellen im Neonazi-Spektrum immer schwieriger gestalte und häufig erfolglos bleibe. Die Szene sei über die Vorgehensweise des Verfassungsschutzes informiert und bereite ihre Leute auf Anwerbeversuche vor.

Zudem seien "im Zusammenhang mit der Aufklärung der NSU-Morde viele und zum Teil gute Quellen verbrannt". Doch auch interne Probleme bereiten den BfV-Mitarbeitern Sorgen: Der schlechte Ruf der Abteilung halte Kollegen davon ab, in diesem Bereich zu arbeiten.

Verschärft würden die Schwierigkeiten durch "die Strafrechtsproblematik beim Einsatz nachrichtendienstlicher V-Personen": Nicht nur die Quellen, sondern auch ihre amtlichen Führungsleute hätten nach dem NSU-Skandal Angst, sich womöglich strafbar zu machen.

Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Weitere Themen im neuen SPIEGEL finden Sie hier.

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insgesamt 11 Beiträge
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1. der lacher des tages...
kraichgau12 26.10.2014
da gibt es nur eine halbwegs ernst zu nehmende partei rechts der CDU,die zu 80% vom VS gelenkt wird,und dann haben sie probleme, den rest aufzuklären? es stimmt schon,jenseits der staatlich finanzierten sammelstation ist der beruf des verräters nicht sehr angesehen,aber ist er das denn auf der linken seite? da wird ja nicht einmal das hundertfache abfackeln von luxuslimosinen mitten in der hauptstadt geklärt,weil keiner will... es ist in D ganz einfach,alles,was nicht in den einheitstopf passt,ist sowieso schon verboten,der rest besteht aus lemmingen und zuträgern
2.
7eggert 26.10.2014
Werden die rechten Straftaten nun ohne Finanzierung des Verfassungsschutzes durchgeführt werden und unaufgeklärt bleiben müssen, bis die Täter zufällig bei einem Banküberfall erwischt werden?
3. @7eggert
kraichgau12 26.10.2014
und sie glauben im ernst,das mit den heutigen methoden ein banküberfall nicht in 3 Tagen auch ohne verhafteten geklaert ist? biometrische kameras,dna abgleich etc etc...sie haben vermutlich in ihrer krankenhistorie mehr gelifert,als ein vernetzter !fähiger" fahndungsbeamter je bräuchte....aber gut,wir haben ja den DATENSCHUTZ :)
4.
rainer82 26.10.2014
Die Aufklärung der NSU-Morde zeigt dem Nazi-Milieu und dessen Sympathisanten aber auch, dass die Taeter mit Prozessen und Strafen rechnen müssen trotz aller Schlampereien der Justiz und trotz der Tatsache, dass man in Deutschland seit Jahrzehnten "auf dem rechten Auge blind" ist. Der lange vermisste Druck auf die rechten Schläger, Mörder und Terroristen wird größer, trotz des offensichtlichen Versagens des Staates bei den heutigen Nazikrawallen in Köln, die ja mit einer Demonstration nicht zu tun hatten, aber jedem Demokraten zeigen, dass der braune Ungeist härter bekämpft und bestraft werden muss.
5.
till2010 26.10.2014
Das ist sicherlich eine Frage der Bezahlung. Jeder hat seinen Preis... Macht mal das Portemonnaie auf , dann klappt's auch wieder mit den heißen Infos.
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