Videobotschaft Deutscher Dschihadist in Pakistan getötet

Der Islamist Javad S. aus Bonn, der sich der Islamischen Bewegung Usbekistans angeschlossen hatte, ist offensichtlich tot. Das geht aus einer Videobotschaft hervor, in der auch seine Witwe zu Wort kommt. Demnach starb "Abu Safiyya" im Kampf gegen pakistanische Soldaten.

Von Yassin Musharbash

Bild aus IBU-Videobotschaft: "'Abu Safiyya', starb am 17. Oktober 2009 den Tod der Ehre."

Bild aus IBU-Videobotschaft: "'Abu Safiyya', starb am 17. Oktober 2009 den Tod der Ehre."


Berlin - "Er kam, sah und siegte": Ausgerechnet mit einer Anlehnung an ein Zitat des römischen Kaisers Julius Cäsar haben die Propagandisten der Islamischen Bewegung Usbekistan (IBU) ihre Videobotschaft betitelt, die sie in der Nacht zum Dienstag ins Netz stellten. Der Botschaft zufolge ist der aus Bonn in die Krisenregion Waziristan eingereiste Dschihadist Javad S. tot. Der 22-Jährige sei im Kampf gegen pakistanische Soldaten gefallen.

Javad S., der sich "Abu Safiyya" nannte, war als IBU-Kämpfer Anfang Oktober in einem Propagandavideo aufgetreten. Ob die aktuelle Videobotschaft authentisch ist, kann ohne weiteres nicht unabhängig bestätigt werden. Sicherheitskreise gehen allerdings von ihrer Echtheit aus. In dem Video sagt ein Sprecher: "Javad S., bekannt als "Abu Safiyya", starb am 17. Oktober 2009 den Tod der Ehre." Er habe wahr gemacht, wozu er sich "seinem Herrn gegenüber verpflichtet" habe.

Das knapp über zehn Minuten lange Video wurde zunächst auf einer populären Videoplattform im Internet eingestellt. Es liegt SPIEGEL ONLINE vor.

Am Ende kommt auch eine vollverschleierte Frau zu Wort, die sich als die Witwe zu erkennen gibt und als "Ummu Safiyya" eingeführt wird. Wie jede Witwe eines Dschihad-Kämpfers sei sie "stolz", sagt die Frau. Der "Märtyrertod" ihres Mannes sei eine "weitere Gunst Gottes". Sie selbst werde weiter an Ort und Stelle bleiben und "meine Pflicht im Dschihad erfüllen". Um ihren Mann solle nicht getrauert werden. Sie sei mit ihm und der gemeinsamen Tochter "für ein Leben in Freiheit" hierhergekommen und rufe andere "Schwestern" auf, es ihr gleich zu tun.

Javad S. soll mit einer deutschen Konvertitin verheiratet sein. Die in dem Video auftretende Witwe spricht einwandfreies Deutsch.

Die IBU ist eine ursprünglich usbekische militante Gruppe, die wegen des Verfolgungsdrucks in ihrer Heimat seit Jahren aus dem pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet operiert. Sie arbeitet eng mit den Taliban und mutmaßlich auch mit al-Qaida zusammen. Außer Javad S. kennen die deutschen Behörden mindestens drei weitere IBU-Rekruten in ihren Reihen: Yassin und Mounir Chouka aus Bonn und Schahab D. aus Hamburg.

Alle drei tauchen auch in dem aktuellen Video auf und halten Nachrufe auf "Abu Safiyya". Schahab D. berichtet von einer Schlacht zwischen den IBU-Kämpfern und pakistanischen Soldaten, in der "Abu Safiyya" einen Raketenwerfer abgefeuert habe. Die Passage ist nicht eindeutig, aber es wird angedeutet, dass "Abu Safiyya" von pakistanischen Soldaten getötet wurde. Die pakistanische Armee hat vor wenigen Wochen eine Militäroffensive in Waziristan begonnen.



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Seite 1
marypastor 29.10.2009
1. Terrorismus
Zitat von sysopBei ihrer Militär-Offensive in Wasiristan fand die pakistanische Armee den Pass von Said Bahaji, der Mitglied der Hamburger Terror-Zelle um Mohammed Atta war und heute zu den am meisten gesuchten Terroristen gehört. Welche Maßnahmen können Ihrer Meinung nach ergriffen werden, um die netzwerke des internationalen Terrorismus einzudämmen?
Da kann man gar nichts machen. Es handelt sich bei den islamischen Terroristen ja nicht um normale Menschen sondern schlichtweg um Geisteskranke. Und die sind gerade deshalb so gefaehrlich. In Deutschland wird kaum etwas passieren, schliesslich ist Deutschland aufgrund seines laxen Rechtssystems, seines behaebigen Polizeiappartes und seiner groesszuegigen Sozialleistungen eine ruhiges Rueckzugsgebiet, in dem man schoen und gefahrlos leben kann.
Palmstroem, 29.10.2009
2. Kampf der Kulturen
Zitat von sysopBei ihrer Militär-Offensive in Wasiristan fand die pakistanische Armee den Pass von Said Bahaji, der Mitglied der Hamburger Terror-Zelle um Mohammed Atta war und heute zu den am meisten gesuchten Terroristen gehört. Welche Maßnahmen können Ihrer Meinung nach ergriffen werden, um die netzwerke des internationalen Terrorismus einzudämmen?
Endlich ehrlich zu schreiben, daß es nicht um den internationalen Terror geht, sondern um den islamistischen Terror. Es ist der Kampf des militanten, fundamentalistischen Islamismus gegen den Rest der Welt - gegen Hindhus, Christen, Juden und Atheisten. Es ist der Kampf einer Kultur gegen Freiheit und Demokratie, gegen Aufklärung und die Moderne. Man muß sich nicht wie Obama entschuldigen, sondern wie Bush den Terror bekämpfen!
atzlan 29.10.2009
3.
Zitat von PalmstroemEndlich ehrlich zu schreiben, daß es nicht um den internationalen Terror geht, sondern um den islamistischen Terror. Es ist der Kampf des militanten, fundamentalistischen Islamismus gegen den Rest der Welt - gegen Hindhus, Christen, Juden und Atheisten. Es ist der Kampf einer Kultur gegen Freiheit und Demokratie, gegen Aufklärung und die Moderne. Man muß sich nicht wie Obama entschuldigen, sondern wie Bush den Terror bekämpfen!
Wer sunnitische Terroristen bei der Destabilisierung des Iran unterstützt, soll Vorbild im Kampf gegen Terrorismus sein? http://blogs.abcnews.com/theblotter/2007/04/abc_news_exclus.html http://www.newyorker.com/reporting/2008/07/07/080707fa_fact_hersh?
mavoe 29.10.2009
4. Ja
Zitat von marypastorDa kann man gar nichts machen. Es handelt sich bei den islamischen Terroristen ja nicht um normale Menschen sondern schlichtweg um Geisteskranke. Und die sind gerade deshalb so gefaehrlich. In Deutschland wird kaum etwas passieren, schliesslich ist Deutschland aufgrund seines laxen Rechtssystems, seines behaebigen Polizeiappartes und seiner groesszuegigen Sozialleistungen eine ruhiges Rueckzugsgebiet, in dem man schoen und gefahrlos leben kann.
die Führer der Islamisten sind wohl geisteskrank. 9/11. Und die Gefolgschaft dieser Führer sind meistens arme und bildungsferne Menschen, wofür sie nichts können, und denen das Himmelreich, wenn nicht auf Erden, versprochen wird. Daher ist in Erster Linie nicht militärisch aufoktroierte "Demokratisierung" in solchen Ländern angesagt, sondern BILDUNGSVERMITTLUNG!
barack abamo 29.10.2009
5.
Zitat von mavoedie Führer der Islamisten sind wohl geisteskrank. 9/11. Und die Gefolgschaft dieser Führer sind meistens arme und bildungsferne Menschen, wofür sie nichts können, und denen das Himmelreich, wenn nicht auf Erden, versprochen wird. Daher ist in Erster Linie nicht militärisch aufoktroierte "Demokratisierung" in solchen Ländern angesagt, sondern BILDUNGSVERMITTLUNG!
Taliban = Islamisten, ich glaube darin sind wir uns einig. Wie Sie es allerdings schaffen wollen in Ländern wie beispielsweise Afghanistan Bildung, sprich Schulen zu bauen ohne , wie Sie es nennen, eine "militärisch aufoktroierte "Demokratisierung" " umzusetzen müssen Sie mal erklären.
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