Vorher-nachher-Fotos Wischen Sie die Mauer weg!

Wo früher Soldaten patrouillierten, rast heute ein ICE hindurch: 1400 Kilometer lang war die innerdeutsche Grenze, Zehntausende Menschen wohnten mit Sperrzaun und Betonwall in Sichtweite. Fotos zeigen die ehemals geteilten Grenzorte - vor und nach der Wende.


Hamburg - Es war ein sommerlicher Sonntag, als die DDR-Staatsführung das letzte Schlupfloch der innerdeutschen Grenze zumauern ließ. Vor fast 50 Jahren, am 13. August 1961, zogen Arbeiter eine Mauer mitten durch Berlin.

SPIEGEL ONLINE begleitet den Jahrestag des Mauerbaus mit einem multimedialen Spezial: In dieser und der kommenden Woche werden Sie viele spannende Reportagen, Hintergrundstücke, Fotos und Videos zum Thema Mauerbau bei uns finden.

Doch die Mauer teilte nicht nur die Hauptstadt, sondern eine ganze Nation. Zehntausende Menschen wohnten unmittelbar am Grenzgebiet - den Sperrzaun, Stacheldraht oder Betonwall in ständiger Sichtweite. Viele dieser kleinen Orte haben sich über die Jahrzehnte dramatisch verändert: Über ehemals gesperrte Flüsse zieht sich heute eine Brücke, wo früher Soldaten patrouillierten, rasen heute Züge durch - und wo ein Betonwall Blick und Freiheit versperrte, sieht man heute ein ganzes Stadt-Panorama.

Der Fotograf Jürgen Ritter hat Hunderte Aufnahmen von Städten, Dörfern und Naturgebieten in der Grenzzone gemacht. Die eindrucksvollsten zeigt SPIEGEL ONLINE in einer interaktiven Grafik.

Und so einfach geht es: Klicken Sie auf die roten Markierungen, um zu einem Grenzort zu gelangen. Es öffnet sich ein Fenster mit einem Vorher-Nachher-Motiv. Mit einer Wischbewegung können Sie den Schieberegler beliebig hin- und herfahren - und auf diese Weise den Wandel an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze wirkungsvoll erfahren.

amz



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