Erfolg bei Wahlumfage: CDU peilt Jahresbestwert an

Gute Werte für die Kanzlerin und ihre Union: Die CDU legt laut Forsa-Umfrage in der Wählergunst zu - und verpasst ihr Jahreshoch nur knapp. Auch die SPD klettert leicht, satte zwei Prozent mussten die Grünen abgeben. Mies sieht es weiter für die FDP aus.

Bundeskanzlerin Merkel (CDU): Grund zur Freude nach Umfrage Zur Großansicht
DPA

Bundeskanzlerin Merkel (CDU): Grund zur Freude nach Umfrage

Berlin - Die Union steigt einer Umfrage zufolge weiter in der Gunst der Wähler: In der Woche nach dem CDU-Bundesparteitag klettert die Partei von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 38 Prozent, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Stern-RTL-Wahltrend hervorgeht.

Damit liegt die Union nur noch einen Punkt hinter ihrem bisherigen Jahresbestwert. Die FDP scheitert dagegen erneut an der Fünf-Prozent-Hürde: Mit unverändert vier Prozent müssen die Liberalen, ebenso wie die Piraten, um einen Wiedereinzug in den Bundestag bangen. Leicht verbessern konnte sich die SPD: In der Umfrage noch vor dem Sonderparteitag zur Kür von Kanzlerkandidat Peer Steinbrück steigen die Sozialdemokraten um einen Punkt auf 27 Prozent.

Die Grünen, die nach der Wahl von Katrin Göring-Eckhardt zur Spitzenkandidatin in der Erhebungsreihe ein Zwischenhoch erlebten, fallen dagegen um zwei Punkte auf 14 Prozent. Die Linke verbessert sich um einen Punkt auf acht Prozent. Für andere Parteien wollen fünf Prozent der Befragten stimmen.

Dass die SPD, wie von ihrem Kanzlerkandidaten Steinbrück vorhergesagt wurde, im kommenden Jahr die Regierung ablöst, hält Forsa-Chef Manfred Güllner "aus heutiger Sicht für schwer vorstellbar." Dem Magazin "Stern" sagte er, es gebe vor allem wegen der hohen Popularität von Kanzlerin Merkel derzeit in der Bevölkerung keine Wechselstimmung. Zudem gelte die Union als wesentlich kompetenter. Die Marktforscher befragten in der Zeit vom 3. bis 7. Dezember 2505 Bürger.

jok/Reuters

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insgesamt 33 Beiträge
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1. eine gewisse Tradition
Emil Peisker 12.12.2012
Zitat von sysopDPAGute Werte für die Kanzlerin und ihre Union: Die CDU legt laut Forsa-Umfrage in der Wählergunst zu - und verpasst ihr Jahreshoch nur knapp. Auch die SPD klettert leicht, satte zwei Prozent mussten die Grünen abgeben. Mies sieht es weiter für die FDP aus. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahlumfrage-cdu-holt-38-prozent-und-verpasst-jahreshoch-knapp-a-872412.html
Wenn es Steinbrück nicht gelingt, die SPD und die Grünen zur Rot-Grünen Regierung zu bringen, wird es eben wieder eine Große Koalition mit Steinmeyer und Merkel. Für die Deutschen nicht die schlechteste Lösung. Dann könnten auch schwierigere Probleme gelöst werden. Steinbrück hat allerdings recht, wenn er befürchtet, dass die Erfolge einer solchen Koalition nur der CDU Punkte bringen würde. Aber die SPD hat ja schon eine gewisse Tradition darin, die Belange der Bundesrepublik höher anzusetzen, als Parteipunkte. Lobenswert!
2. .
friedrich_eckard 12.12.2012
An anderer Stelle Bonus der Kandidatenkür verpufft: Grüne sacken in Umfrage ab - n-tv.de (http://www.n-tv.de/politik/Gruene-sacken-in-Umfrage-ab-article9750001.html) finden sich übrigens noch weitere interessante Zahlen: nur 16% aller Befragten und nur 25% der sPD-Anhänger räumen dem "Zählkandidaten" Siegchancen ein. Übrigens weist die Umfrage eine 49:38%-Mehrheit für eine Ablösung Merkels aus, aber da die sPD, wie schon bei anderen Gelegenheiten, ihre Aufgabe darin sehen wird, den Zusammenhang zwischen Regierungsbildung und Wahlergebnissen aufzulösen...
3.
muellerthomas 12.12.2012
Zitat von sysopDPAGute Werte für die Kanzlerin und ihre Union: Die CDU legt laut Forsa-Umfrage in der Wählergunst zu - und verpasst ihr Jahreshoch nur knapp. Auch die SPD klettert leicht, satte zwei Prozent mussten die Grünen abgeben. Mies sieht es weiter für die FDP aus. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahlumfrage-cdu-holt-38-prozent-und-verpasst-jahreshoch-knapp-a-872412.html
Bei Scheitern von FDP und Piraten an der 5%-Hürde, reichen 42-44% für die absolute Mehrheit im Bundestag aus. SPD und Grüne kommen nach der aktuellen Umfrage auf 41%, schon ein sehr leichter Zuwachs würde also u.U. ausreichen, damit Steinbrück Kanzler werden kann. SPD 28% statt 27%, Grüne weiter 14%, FDP, Piraten je knapp unter 5% und sonstige 6% und schon passt es. Was ist daran schwer vorstellbar?
4. Wahlausgang
messier51 12.12.2012
Zitat: "Dass die SPD, wie von ihrem Kanzlerkandidaten Steinbrück vorhergesagt wurde, im kommenden Jahr die Regierung ablöst, hält Forsa-Chef Manfred Güllner "aus heutiger Sicht für schwer vorstellbar." Ich rechne mal CDU 38% FDP 4% Summe 38 SPD 27% Grüne 14% Summe 41 Linke 8% Summe 8 Demnach 38 Stimmen für Tante Merkel, 41 Stimmen für Onkel Steinbrück Dann liegt es am Bundespräsident ob er den Bundestag auflöst oder Steinbrück zum Kanzler ernennt. Die Linke kann vorher entscheiden ob sie dieses Spiel will.
5. Die CDU wird einen Teufel tun
wasdenn123 12.12.2012
die FDP unter 5 Prozent zu lassen. Letztes Mal brachten CDU-Leihstimmen die FDP auf 15 Prozent und die CDU nur auf 33 Prozent
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