Tagesvorschau: Was Donnerstag wichtig wird

In Russland ergeht das Urteil im Prozess gegen Kreml-Kritiker Nawalny, Wolfgang Schäuble will den Griechen bei seinem Athen-Besuch Mut machen, und die Tour de France führt gleich zweimal hinauf zum legendären Bergort L'Alpe d'Huez - diese Themen werden am Donnerstag wichtig.

Kreml-Kritiker Nawalny wird verurteilt

Politiker Nawalny: Schuldspruch in Moskau ist wahrscheinlich Zur Großansicht
AFP

Politiker Nawalny: Schuldspruch in Moskau ist wahrscheinlich

Alexej Nawalny ist der wohl profilierteste Kreml-Kritiker, am Donnerstag wird die politische Karriere des 37-Jährigen womöglich jäh enden: Das Urteil im Prozess wegen angeblicher Unterschlagung (es geht um 10.000 Kubikmeter Holz) wird verkündet. Für den Fall eines Schuldspruchs, der als sehr wahrscheinlich gilt, wäre Nawalny nicht zur Bürgermeisterwahl in Moskau zugelassen - und darf nach russischem Recht auch bei keiner anderen Wahl antreten. SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Benjamin Bidder analysiert das Urteil.

Mehr zu Alexej Nawalny finden Sie hier...


Schäuble will nett zu den Griechen sein

Finanzminister Schäuble: Der tut nichts, der will nur Mut machen Zur Großansicht
Getty Images

Finanzminister Schäuble: Der tut nichts, der will nur Mut machen

Der Mann traut sich was: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble fliegt am Donnerstag nach Athen. Er komme nicht als Mahner, sondern als Mutmacher, heißt es in der Bundesregierung. Fürs Mahnen sei schließlich die Troika aus Vertretern von EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds zuständig. Um seinen noch recht frischen Ruf als "Good Cop" zu unterstreichen, bringt Schäuble sogar ein Gastgeschenk mit: Die staatliche deutsche Förderbank KfW soll mit Förderkrediten dabei helfen, griechischen Unternehmen den Zugang zu dringend benötigtem frischem Kapital zu erleichtern.

Mehr zur Finanzkrise in Griechenland finden Sie hier...


Hinauf aufs Dach der Tour

Tour-Gesamtführender Christopher Froome: Aufstieg nach L'Alpe d'Huez Zur Großansicht
Getty Images

Tour-Gesamtführender Christopher Froome: Aufstieg nach L'Alpe d'Huez

Auf die Fahrer der Tour de France wartet die nächste große Strapaze. Die 18. Etappe führt über 172 Kilometer von Gap nach L'Alpe d'Huez. Der Bergort, der immer wieder den Höhepunkt der Bergetappen der Frankreichrundfahrt darstellt, wird gleich zweimal angesteuert. Wahrscheinlich ist es die allerletzte Chance der Konkurrenz, dem Briten Christopher Froome doch noch das Gelbe Trikot des Spitzenreiters zu entreißen. Aber dazu müsste Froome schon am Berg erheblich schwächeln. SPIEGEL ONLINE ist ab mittags live dabei.

Mehr zur Tour de France 2013 finden Sie hier...


Der Capitano und seine Richter

Schettino mit Anwälten in Grosseto: Lange Haftstrafe droht Zur Großansicht
DPA

Schettino mit Anwälten in Grosseto: Lange Haftstrafe droht

Das Theater in Grosseto wurde zum Gerichtssaal umfunktioniert: In der Toskana-Stadt muss sich Francesco Schettino wegen der Havarie des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" verantworten. Die Verteidigung will einen Deal für den Kapitän herausschlagen, doch darauf wird die Staatsanwaltschaft vermutlich nicht eingehen. Am Donnerstag wird der Prozess fortgesetzt, SPIEGEL ONLINE berichtet aus dem Gerichtssaal.

Mehr zur Havarie der "Costa Concordia" finden Sie hier...


Prozess gegen Meese

Künstler Meese: Prozess in Kassel Zur Großansicht
AP

Künstler Meese: Prozess in Kassel

SPIEGEL-Gespräch mit Folgen: Bei einer Diskussion zum Thema "Größenwahn in der Kunstwelt" in Kassel hatte der Künstler Jonathan Meese im Juni 2012 den Hitlergruß gemacht. Am Donnerstag muss er sich jetzt dafür vor dem Amtsgericht Kassel verantworten. Meese hat angekündigt, dass er nicht nur seinen Anwalt sprechen lässt, sondern selbst Stellung nehmen werde. Es darf mit einer weiteren Performance des Selbstdarstellers gerechnet werden.

Mehr zu Jonathan Meese finden Sie hier...


Die aktuelle Debatte: Verwirrung um Prism - wie viele Programme gibts eigentlich?

Es wird eng in Sachen NSA, vor allem für Innenminister Friedrich. Die Bundesregierung widerspricht vehement, vom Umfang der US-Spähaktivitäten gewusst zu haben. Unter dem Namen Prism soll es auch ein Nato-Programm gegeben haben, das in Afghanistan eingesetzt wurde. Es soll allerdings nichts mit dem von Edward Snowden enthüllten Prism zu tun haben. Kann man das glauben? Die Teilnehmer des SPIEGEL-ONLINE-Forums tun dies wohl eher nicht.

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