Bundeswehr Soldat stirbt bei Schießübung in Bayern

Eine Übung endete für einen Soldaten der Bundeswehr tödlich. Der Mann starb laut Verteidigungsministerin von der Leyen auf einem Truppengelände in Bayern.

Bundeswehruniform
DPA

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Bei einer Schießübung auf dem Truppenübungsplatz im bayerischen Wildflecken ist ein Soldat ums Leben gekommen. Das teilte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei einer Veranstaltung des Reservistenverbands in Berlin mit.

"Dieser Unfall verdeutlicht wieder einmal auf tragische Weise, was wir unseren Soldaten im Einsatz und in der Ausbildung für den Einsatz abverlangen", sagte von der Leyen.

Nach bisherigen Ermittlungen der Bundeswehr handelt es sich vermutlich um einen tragischen Unfall bei einem Training der Panzerbrigade 21 auf dem bayerischen Truppenübungsplatz. Nach SPIEGEL-Informationen wurde der Soldat bei einer Schießübung mit Panzerabwehr-Raketen getötet, da er hinter dem schießenden Kameraden in der sogenannten Rückstrahlzone der Waffe stand.

Die Truppe ermittelt jetzt, wie es zu dem Vorfall kommen konnte und ob alle Sicherheitsregeln beachtet wurden. Normalerweise warnt der schießende Soldat kurz vor dem Abfeuern einer Panzerfaust noch einmal laut, dass die Rückstrahlzone freigemacht werden muss.

kev/mgb/dpa

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