Wulffs Glitzerwelt Sein Haus, sein Auto, seine Suite

Eine von reichen Freunden gesponserte Hotelsuite, Partys mit Filmstars, Privatflüge in der Businessclass: Wo immer es ging, hat Christian Wulff seine Welt mit Luxus und Glitzer ein wenig aufgehübscht. Ein Überblick über die große Welt der kleinen Gefälligkeiten.

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Wulff mit erster Ehefrau Christiane und Kanzler Kohl (1993): Erst bieder, später Glamour
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Wulff mit erster Ehefrau Christiane und Kanzler Kohl (1993): Erst bieder, später Glamour

Berlin - Es gibt ein Bild aus einer vergangenen Welt. Auf einem Sofa sitzt Christian Wulff an der Seite seiner ersten Ehefrau Christiane, auf dem Schoß ist Baby Annalena, daneben sitzt der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl. Christian Wulff trägt eine Krawatte mit Früchten drauf. Christiane Wulff guckt ernst, sie sieht aus, als habe sie keine besondere Lust auf das Foto. Das war 1993. Ein Jahr später wurde Wulff CDU-Chef in Niedersachsen.

Während seiner Amtszeit als Bundespräsident gab es viele Bilder, auf denen Wulff ganz anders aussah. Neben ihm häufig seine Ehefrau Bettina, strahlend, im Designerkleid. Manchmal stand auch die Schauspielerin Veronica Ferres dabei, herzte die First Lady. Der Bundespräsident lachte ausgelassen. Ein ganz anderer Wulff als damals.

Christian Wulff hatte sich in den vergangenen Jahren einen neuen Kosmos geschaffen. Alles sollte ein bisschen schöner, luxuriöser, besonderer sein als vorher. Wulff hatte sich mit Unternehmern angefreundet, fuhr mit oder zu ihnen in den Urlaub. In Hotels schlief er in Luxussuiten. Er feierte mit den Stars und Sternchen der deutschen Film und Fernsehwelt.

Für sein Amt wurde das zur Belastung. Es entstand das Bild eines Mannes, der sich von reichen Freunden aushalten ließ, womöglich Privates und Dienstliches zu sehr miteinander vermischte. Zum Schluss gab es so viele Fälle, dass selbst Kenner der Materie mitunter den Überblick verloren.

Was wird Wulff eigentlich vorgeworfen? Wer hat ihn eingeladen? Welche Schnäppchen sicherte er sich? Eine Zwischenbilanz.

Die Urlaube: Die schönsten Wochen im Jahr - oft verbrachte sie Christian Wulff nicht abgeschieden nur im Kreise seiner Familie, mehrmals urlaubten die Wulffs mit Unternehmerfreunden oder in deren Ferienanlagen. Kaum war Wulff im Sommer 2010 ins höchste Staatsamt gewählt, da machte er mit Ehefrau Bettina und Familie auf dem Anwesen des Unternehmers Carsten Maschmeyer Ferien. Die Kosten, so hieß es später, habe der Ex-Bundespräsident beglichen. Laut "Süddeutscher Zeitung" habe Maschmeyer herumerzählt, er selbst sei es gewesen, der Wulff geraten habe, dafür etwas zu überweisen, wenn er sich nicht angreifbar machen wolle. Wulffs inzwischen entlassener Sprecher Olaf Glaeseker wies das als falsch zurück.

Wulff erholte sich nicht nur in Maschmeyers Anwesen - der AWD-Gründer spielt auch sonst eine wichtige Rolle in Wulffs Bekanntengeflecht. Als Wulff 2003 Ministerpräsident in Niedersachsen wurde, wurde der Freund von SPD-Politiker Gerhard Schröder nun auch zu einem engen Weggefährten Wulffs - und finanzierte 2007 eine Anzeigenkampagne für das Wulff-Buch "Besser die Wahrheit" aus eigenem Vermögen mit 43.000 Euro. Angeblich ohne Wissen Wulffs. Maschmeyer bringt Wulff auch in Kontakt mit dem Glamour, er steht im Zentrum der niedersächsischen Promiszene - ist mit der Schauspielerin Veronica Ferres liiert. Der Manager lebt im Luxus. Er hat eine Villa auf Mallorca und eine in Hannover, sie steht auf einem mehr als 4000 Quadratmeter großen Grundstück.

2003 und 2004 machte Wulff Urlaub in den privaten Räumlichkeiten des Anwesens von Unternehmerehepaar Geerkens in Spanien - und ebenfalls zum Jahreswechsel 2009/2010 in Coral Springs in Florida. Geerkens bezeichnete Wulff als einen väterlichen Freund seit Jugendtagen.

Befreundet ist Wulff auch mit dem Ehepaar Angela Solaro und Volker Meyer. Auch dort war Wulff auf Urlaub - 2008 und 2009 auf der Insel Norderney in deren privaten Räumen. Im Jahr 2008 war das Ehepaar Wulff auch zu Gast beim Ehepaar Ingrid und Wolf-Dieter Baumgartl - wiederum in deren privaten Räumlichkeiten in Italien. Die Verbindung zu Baumgartl, ehemaliger Talanx-Chef und heute Aufsichtsratsvorsitzender des Versicherers, schmiedete Wulff schon vor Jahren. Mehreren Berichten zufolge soll Wulff sich schon als Oppositionsführer im niedersächsischen Landtag für die Interessen von Baumgartls Versicherung eingesetzt und die damalige SPD-Landesregierung gedrängt habe, die Ansiedlung des Baumgartl-Unternehmens in Hannover zu stützen. Später urlaubt Wulff bei Baumgartl. Baumgartl wurde in seiner Zeit als Talanx-Chef in der Presse als Bonvivant beschrieben: ein Kettenraucher, der guten Rotwein schätzt und schnelle Autos und Motorräder liebt.

Wulff vor Eigenheim: Klinkerhaus in Großburgwedel
Rainer Dröse

Wulff vor Eigenheim: Klinkerhaus in Großburgwedel

Das Haus: Auf den ersten Blick sieht es nicht nach großem Glanz aus. Fotos zeigen den Ex-Bundespräsidenten Wulff mit dem Gartensprenger vor einem Klinkergebäude - eher Häuschen als Villa. Aber bei der Erfüllung ihres Traums vom Eigenheim im niedersächsischen Großburgwedel ließen sich die Wulffs von ihren reichen Freunden helfen - sie bekamen von der Unternehmergattin Edith Geerkens einen Kredit über 500.000 Euro, der dann später durch einen sehr günstigen Kredit der BW-Bank abgelöst wurde. Das Schöne für Wulff: Bei dem Kredit der BW-Bank zahlte er zwischenzeitlich einen Zinssatz von 0,9 bis 2,1 Prozent, was einem sehr niedrigen Aufschlag auf dem zugrunde liegenden Geldmarktzins entspricht. Die Tatsache, dass Wulff den Privatkredit von Frau Geerkens bekommen hatte, blieb lange im Dunkeln. Im niedersächsischen Landtag war er 2010 gefragt worden, ob er geschäftliche Beziehungen zu Egon Geerkens habe - das verneinte er. Die geschäftliche Beziehung zu Edith Geerkens verschwieg er. Unklar ist weiterhin, inwieweit Egon Geerkens an dem Kreditgeschäft beteiligt war.

Probesitzen am Rande einer VW-Hauptversammlung: Ehepaar Wulff 2009 in Hamburg
DPA

Probesitzen am Rande einer VW-Hauptversammlung: Ehepaar Wulff 2009 in Hamburg

Die Autos: Der neue Audi Q3 - er hatte es First Lady Bettina Wulff offenbar angetan. Sie ließ jüngst beim VW-Konzern nachfragen, ob sie das Auto fahren dürfe - mehrere Monate vor der Markteinführung. Man entsprach dem ungewöhnlichen Wunsch der Wulff-Gattin: Der Q3 wurde nach Berlin geschafft, allerdings wollte Bettina Wulff nicht mit einem roten Nummernschild durch die Hauptstadt fahren - aber das gewöhnliche schwarze Kennzeichen durfte der Vorserienwagen noch nicht tragen. Der Q3 wurde also wieder zurück geschickt. Später allerdings testete Bettina Wulff den Wagen doch noch. Vom 22. Dezember bis 23. Januar stand ihr ein reguläres Serienauto zur Verfügung, für das sie der Audi AG 850,01 Euro Miete zahlte.

Eine andere Auto-Geschichte war für den Ex-Bundespräsidenten heikler: Nach SPIEGEL-Informationen leaste Wulff, damals noch Ministerpräsident, im Jahr 2010 beim VW-Konzern einen Škoda Yeti, einen Geländewagen der VW-Tochter, zu "Aufsichtsratskonditionen". Der damalige VW-Kontrolleur Wulff musste nur ein Prozent vom Neuwagenpreis als monatliche Leasinggebühr zahlen, wohingegen gewöhnliche Kunden 1,5 Prozent abführen müssen. Damit hat Wulff womöglich gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen, wonach Minister und der Ministerpräsident "keine Belohnungen und Geschenke in Bezug auf ihr Amt annehmen" dürfen. Wulffs Anwalt Gernot Lehr teilte dem SPIEGEL auf Anfrage mit, Wulff habe die "innerhalb des VW-Konzerns üblichen Vergütungen gezahlt". VW mochte zu "Kundenbeziehungen keine Angaben" machen.

Hotel Stadt Hamburg auf Sylt: Übernachtung bezahlt von Groenewold
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Hotel Stadt Hamburg auf Sylt: Übernachtung bezahlt von Groenewold

Die Hotels: Dass ein Ministerpräsident oder ein Bundespräsident in einem großzügigen Zimmer in einem gehobenen Hotel nächtigt, ist nichts Ungewöhnliches. Wulff allerdings soll sich das auch mal von Unternehmerfreunden bezahlen lassen haben. Angeblich hat er das Geld hinterher zurückgezahlt. Nach Informationen des SPIEGEL bezahlte der Filmfinanzierer David Groenewold etwa 2008 einen Teil der Hotelkosten der Wulffs im Bayerischen Hof in München. Groenewold deckte demnach nach eigenen Angaben einen "Differenzbetrag" für Wulffs Zimmer ab - die Differenz zwischen dem, was Wulff dafür zahlte, und was es tatsächlich kostete. Außerdem zahlte der Unternehmer den Wulffs den Babysitter für den vier Monate alten Sohn, der mit nach München reiste. Nur dieses Geld soll Wulff später zurückgezahlt haben. Nach Angaben von Wulffs Anwälten soll evon dem damaligen Upgrade nichts gewusst haben.

Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung gibt es über die Bezahlung eines Hotel-Aufenthalts Wulffs auf Sylt im Jahr 2007 weitere Fragen. Der damalige Ministerpräsident Wulff übernachtete nach Informationen der Zeitung mit seiner späteren Ehefrau Bettina vom 31. Oktober bis zum 3. November 2007 im "Hotel Stadt Hamburg" auf Sylt. Der Preis der Suite betrug laut "Bild" pro Nacht 258 Euro inklusive Frühstück. Gebucht und zunächst bezahlt habe den Wulff-Aufenthalt der Film-Mann Groenewold, der dort ebenfalls nächtigen wollte. Wulffs Anwalt Gernot Lehr sagte auf Anfrage der "Bild"-Zeitung: "Die Organisation des Aufenthalts erfolgte durch Herrn Groenewold. Herr Groenewold hatte die Hotelkosten verauslagt. Herr Wulff erstattete Herrn Groenewold die verauslagten Kosten des Aufenthalts in den Räumlichkeiten des Hotels Stadt Hamburg." Die Zahlung sei in bar erfolgt.

Groenewold öffnete Wulff auch die Tür zur Glitzerwelt der deutschen Film- und Fernsehsterne und brachte ihn in Kontakt mit bekannten deutschen Schauspielern, den Berbens, den Ochsenknechts, den Bleibtreus. Groenewold und Wulff lernten sich 2003 bei einem Dreh in Niedersachsen kennen. Der SPIEGEL schreibt: "Daraus wurde eine Freundschaft, die stets auch die Möglichkeiten des anderen im Auge behielt. Die von Groenewold in der Berliner Szene, die von Wulff im politischen Hannover." 2005 organisierte Greonewold ein Dinner im Berliner Hotel Adlon - mehr als 100 Filmleute waren da - und Christian Wulff. 2008 lud Groenewold Wulff auch ins Käfer-Festzelt auf dem Oktoberfest München ein; im Jahr zuvor hatte das Land Niedersachsen eine Bürgschaft für eine Filmfirma übernommen, die Groenewold beherrschte.

2010 haben sich Wulff, seine Frau und seine Bodyguards einen Ausflug zum Deutschen Filmball in München samt Übernachtung im Bayerischen Hof vom Marmeladen-Hersteller Zentis finanzieren lassen. Wulffs Anwalt Lehr bestätigte das - der Vorgang sei im Einklang mit den neuen Regeln des niedersächsischen Ministergesetzes gestanden. Wenige Wochen vorher war Wulff bei einer Jahresabschlussveranstaltung von Zentis als Redner aufgetreten.

Air-Berlin-Maschine: Kostenloses Upgrade - das Wulff später aus eigener Tasche beglich
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Air-Berlin-Maschine: Kostenloses Upgrade - das Wulff später aus eigener Tasche beglich

Die Flüge: 2009 nahm Wulff für einen Flug nach Florida ein kostenloses Upgrade des damaligen Air-Berlin-Chefs Joachim Hunold wahr - das er später dann aus eigener Tasche beglich. Zwei Jahre vorher hat Wulff, das berichtete im Januar die "Bild"-Zeitung, nach einer Kreuzfahrt mit seiner späteren Frau Bettina und deren Sohn beim Flug von Miami nach Frankfurt am Main ein Upgrade von der Economyclass in Businessclass bekommen. Laut Wulffs Anwalt wurden für das Upgrade aber ausschließlich privat gesammelte Bonusmeilen eingesetzt.

Ehepaar Wulff mit Unternehmer Carsten Maschmeyer und Schauspielerin Veronica Ferres auf dem Nord-Süd-Dialog 2009: Eine private Veranstaltung, bei der viel Geld floss
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Ehepaar Wulff mit Unternehmer Carsten Maschmeyer und Schauspielerin Veronica Ferres auf dem Nord-Süd-Dialog 2009: Eine private Veranstaltung, bei der viel Geld floss

Die Partys: Nord-Süd-Dialog, das hört sich dröge an - tatsächlich handelt es sich um eine private Veranstaltungsreihe, bei der sehr viel Geld floss. Wulff war Schirmherr des Dialogs - und nach SPIEGEL-Informationen sammelte die Staatskanzlei in Hannover, als Wulff Ministerpräsident war, aktiv Geld bei Konzernen für die Veranstaltungsreihe ein. Das belegen E-Mails von und an Wulffs damaligen Sprecher Glaeseker, die dem SPIEGEL vorliegen. Wulffs Anwälte behaupteten dagegen stets, dass Finanzierung und Anwerbung der Gäste durch den Veranstalter, also den Unternehmer Manfred Schmidt, erfolgt seien. Wulff selbst schweigt dazu und verweist auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Glaeseker.

2009 ließen Wulff und seine Frau auch privaten Freunden Eintrittskarten zu der Veranstaltung im Flughafen Hannover zukommen. Das geht laut SPIEGEL aus Dokumenten hervor, die sich auf dem Dienstcomputer von Wulffs ehemaligem Pressesprecher Olaf Glaeseker befanden.

Der Partyveranstalter Schmidt, der die Veranstaltungen organisierte, soll mehrere hunderttausend Euro am Nord-Süd-Dialog verdient haben. Im Gegenzug soll er Glaeseker, den Wulff einst als seinen "siamesischen Zwilling" bezeichnete, zu Urlauben in Frankreich und Spanien eingeladen haben.

Schmidts Partys kosteten oft mehrere hunderttausend Euro. Über seine Kontakte hat er sich ein Rabattsystem aufgebaut: Mit Air Berlin fliegt er gratis, VW überlässt ihm umsonst eine Limousine des Typs Phaeton. Laut SPIEGEL gilt dabei für Schmidt lediglich die Auflage: Er muss das Fahrzeug ab und zu gut sichtbar am Pariser Platz parken. Schmidt hat sich ein illustres Promi-Netzwerk geschaffen. Mit Wulffs Ex-Sprecher Olaf Glaeseker, mit dem Schmidt gut befreundet ist, soll Schmidt über Jahre ein undurchsichtiges Geflecht des Gebens und Nehmens geschaffen haben. Wulff lobte Schmidt einst als den "Gastgeber in Deutschland". Schmidt organisierte in Hamburg Medientreffs, in Berlin Wahlpartys. 2008 lud Schmidt während der Fußball-Europameisterschaft zum Spiel der deutschen Elf gegen Österreich in die Wiener Hofburg - Gäste waren damals auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr damaliger österreichischer Kollege Alfred Gusenbauer.

Party-Organisator Manfred Schmidt (links), Christian Wulff (rechts) mit dem damaligen Air-Berlin-Chef Joachim Hunold und Tennis-Profi Michael Stich (2005): Illustres Promi-Netzwerk
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Party-Organisator Manfred Schmidt (links), Christian Wulff (rechts) mit dem damaligen Air-Berlin-Chef Joachim Hunold und Tennis-Profi Michael Stich (2005): Illustres Promi-Netzwerk

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Seite 1
hansmaus 09.02.2012
1. hihi
Zitat von sysopEine von reichen Freunden gesponserte Hotelsuite, Parties mit Filmstars, Privatflüge in der Businessclass: Wo immer es ging, hat Christian Wulff seine Welt mit Luxus und Glitzer ein wenig aufgehübscht. Ein Überblick. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,814010,00.html
Find ich Lustig wie offensichtlich verlogen dieses Land ist. Woanders würde man von einem Korrupten Präsidenten reden aber hierzulande gibts keine Korruption da gibts nur Gefallen, Parteispenden und Speziwirtschaft :D Geil weiter so liebe deutsche Medienlandschaft
iqhannes 09.02.2012
2. Dekadenzia und Glamourwulffi
Zitat von sysopEine von reichen Freunden gesponserte Hotelsuite, Parties mit Filmstars, Privatflüge in der Businessclass: Wo immer es ging, hat Christian Wulff seine Welt mit Luxus und Glitzer ein wenig aufgehübscht. Ein Überblick. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,814010,00.html
Dekadenzia und Glamourwulffi, die haben's es wirklich nicht leicht. Doch selbst schuld. Wer mit Dreck spielt, wird nunmal schmutzig.
wika 09.02.2012
3. Unseren täglichen Wulff gib uns heute …
… die Fortsetzungsgeschichte aus dem medialen Flachland an der Tränenkante. Können wir denn diese Peinlichkeiten nicht irgendwie mal beenden? Wulff ist schon eine Karikatur und das Amt, naja, ist auch nix mehr wert. Wie wäre es denn denn jetzt mit einer ehrlichen und kreativen Lösung der Causa Wulff? Neue Stellenbeschreibung für Bundespräsidenten per Gesetz (http://qpress.de/2012/01/20/neue-stellenbeschreibung-fur-bundesprasidenten-per-gesetz/) … wenn wir es auf diese Art und Weise regeln, dann dürfte uns einerseits das Spotten vergehen, aber wir könnten auch sparen. Sicher sieht es im Zweifel blöde aus wenn der Präsident ein Branding auf der Stirn hat, aber der Michel hat sich doch bislang an jeden Dreck gewöhnt der von der politischen Kaste verbrochen wurde. In jedem Falle wird es ehrlicher und transparenter und wir können in jedem Moment erkennen wer uns gerade den Präsidenten spendiert …
sttn 09.02.2012
4. Was sagt das Finanzamt?
Es wäre interessant ob David Groenewold die Rechnung der Übernachtungen von Familie Wulff beim Finanzamt abgesetzt hat oder nicht. Dürfte er nicht wenn Hr. Wulff sie bar bezahlt hat. Sehr wahrscheinlich hat David Groenewold das aber getan.
frubi 09.02.2012
5. .
Zitat von sysopEine von reichen Freunden gesponserte Hotelsuite, Parties mit Filmstars, Privatflüge in der Businessclass: Wo immer es ging, hat Christian Wulff seine Welt mit Luxus und Glitzer ein wenig aufgehübscht. Ein Überblick. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,814010,00.html
Ich find es super, dass der Wulff weiterhin BP bleibt. So ist er doch ein Sinnbild dafür, wie verlogen die meisten Politiker in Spitzenämtern doch sind. Die Merkel führt lieber im französischen TV Interviews und macht mit Diktatoren Geschäfte für unsere Wirtschaftsbosse anstatt sich um die wirklich ernsthaften Probleme im Land zu kümmern. Das unfassbare ist aber immer noch, dass die Wähler das nicht merken. Merkel ist eine reine Wirtschaftskanzlerin. Für alles andere hat Sie in Deutschland gar nichts geleistet.
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