Zitate zur Bayern-Wahl "Stoiber allein zu Haus"


Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber, CSU:

"Das ist ein sensationelles und epochales Ergebnis." "Das ist ein klares Signal an CDU und CSU, anzugreifen." Zu Rot-Grün in Berlin: "Man muss jetzt deutlich machen, dass diese Regierung keine Mehrheit in der Bevölkerung hat." "An dem guten Verhältnis zwischen Angela Merkel und mir wird dieses Ergebnis nichts ändern."

Bayerns SPD-Spitzenkandidat Franz Maget:

"Ein Abend, ein Ergebnis, eine Stunde, wie sie für die bayerische SPD kaum schwerer sein kann." "Ich habe nicht mit einer solchen Niederlage gerechnet. Grund dafür ist die beispiellos schlechte Stimmungslage für die SPD bundesweit."

CDU-Vorsitzende Angela Merkel:

"Das Erfolgsrezept heißt 'Einig Marschieren'. Nach Hessen und Niedersachsen ist dies in Bayern jetzt der dritte, diesmal furiose Sieg. So würden wir gerne weiter machen."

Bayerns Innenminister Günther Beckstein, CSU:

"Wir werden mit noch mehr Einsatz alle Chancen für Bayern nutzen."

Generalsekretär Olaf Scholz, SPD:

"Die Wahlniederlage ist deutlicher ausgefallen als wir erwartet haben." "Das ist keine Watsche für Bundeskanzler Gerhard Schröder."

Generalsekretär Laurenz Meyer, CDU:

"Das Wahlergebnis ist eine harte Quittung für Gerhard Schröder und seine Politik in Berlin." "Die Wähler sind das Chaos und die Konzeptionslosigkeit leid."

Bundesfamilienministerin Renate Schmidt, SPD:

"Jetzt muss Stoiber Farbe bekennen und zeigen, was er wirklich will. Der Wahlkampf ist vorbei."

Bayerns Kultusministerin Monika Hohlmeier, CSU:

"Die Leute wollten Ehrlichkeit und Klarheit, und nicht mehr das Gerede von Rot-Grün aus Berlin." "Jetzt geht es nicht um Postengeschachere."

Die bayerische SPD-Generalsekretärin Susann Biedefeld:

"Das schadet unserer Demokratie."

FDP-Landeschefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:

"Es wäre das Letzte, jetzt die Flinte ins Korn zu werfen. Ich höre auf gar keinen Fall auf."

Schleswig-Holsteins Ministerpräsidentin Heide Simonis, SPD:

"Das ist ein richtiger Hammer." "Dabei ist der Aspekt der sozialen Gerechtigkeit ganz wichtig."

FDP-Vizevorsitzender Andreas Pinkwart:

"Trotz der schwierigen Ausgangslage ist es enttäuschend, das wir unsere schwache Basis nur leicht verbessern konnten und der bayerische Landtag auf die liberale Reformkraft verzichten muss."

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff, CDU:

"Ich gratuliere Edmund Stoiber zu einem gigantischen Erfolg für ihn und für die CSU als Volkspartei."

Sachsens PDS-Fraktionschef Peter Porsch:

"Stoiber allein zu Haus."

Erwin Huber, Chef der bayerischen Staatskanzlei, CSU:

"Wir werden Schulter an Schulter unser gemeinsames Gewicht in die Bundespolitik einbringen."

Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly, SPD:

"Die CSU hat einen Rachewahlkampf für Berlin geführt. Es ist immer leichter, negative Stimmung zu machen als positive."

Literaturnobelpreisträger Günter Grass:

"Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem es eine Partei gibt, die alternativlos ist, und die wie eine Staatspartei auftritt." "Ich finde es langweilig, dass sich Bayern über 40 Jahre immer ein und dieselbe Spezipartei leistet, und dass das Wort Korruption einfach als Speziwesen sanktioniert ist."



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