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Migration in Deutschland: Zuwanderung nimmt wieder stark zu

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DPA

Die Zuwanderung nach Deutschland ist seit 2011 wieder stark angestiegen

Bereits jeder Fünfte deutsche Einwohner hat ausländische Wurzeln und die Zahl der Migranten nimmt weiter zu. Besonders für Südeuropäer ist Deutschland ein attraktives Einwanderungsland.

Wiesbaden - Die Anzahl der Migranten in Deutschland ist in den vergangenen zwei Jahren stark angestiegen. 2012 wanderten erstmals mehr Menschen in die Bundesrepublik ein, als Migranten der zweiten Generation hierzulande geboren wurden. Insgesamt lebten 2012 mehr als 16,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Wie eine Studie des Statistischen Bundesamts zum Tag der Migranten am Mittwoch mitteilte, hat jeder fünfte Einwohner ausländische Wurzeln.

Besonders der Zuzug aus den südeuropäischen EU-Länder, die von der Euro-Krise betroffen sind, steigerten die Migrationszahlen in Deutschland in den zwei vergangenen Jahren massiv, so die Studie. Zwei Drittel der Migranten in Deutschland kommen aus Europa, rund 16 Prozent aus Asien und nur vier Prozent aus Afrika.

Seit 2005 ist die Zahl der Migranten und deren direkten Nachkommen um 1,3 Millionen angestiegen. Die Zahl der Migranten ist gegenüber dem Vorjahr um 381.000 angestiegen. Von 2010 auf 2011 war sie um 216.000 gewachsen, von 2009 auf 2010 lediglich um 43.000. Jeder achte Einwohner Deutschlands ist laut Statistik im Ausland geboren.

Insgesamt leben in Deutschland mehr als 10,7 Migranten aus mehr als 190 Staaten.

cth/dpa/afp

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