Frankfurt/Main - Die Unterbringung von Koffern und Rucksäcken sei verbesserungswürdig, ergab die Studie der Marketingberatung Actima AG. Auch die Datenkommunikation per Laptop sei nicht optimal. Für die Studie wurden 128 Testfahrten in Fernzügen von 29 Bahngesellschaften ausgewertet - in insgesamt 21 Ländern. Verglichen wurden unter anderem Sitzkomfort, Ausstattung, Cateringkonzepte und Speisewagen.
Der ICE 3, der Neigetechnikzug ICE T und der ICE 2 landeten in der Bewertung von Komfort und Service auf den ersten drei Plätzen. Der ältere ICE 1 wurde nicht getestet, da die Züge derzeit für 180 Millionen Euro modernisiert werden. Nach dem ICE folgen in der Rangliste Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien und Schweden. Die Bahngesellschaften in Großbritannien und Schweden verfügen laut Studie über die besten drahtlosen Netzwerke in Zügen, über die Reisende auf das Internet zugreifen können.
Die Fahrkartenpreise wurden bei der Studie nicht ausgewertet. Nach Einschätzung von Actima-Vorstand Thomas Manthei, der selbst einen Teil der Testfahrten quer durch Europa unternahm, liegen die Preise in Deutschland im mittleren Bereich. Am meisten bezahlen seiner Meinung nach Reisende in Großbritannien, besonders wenig dagegen die Fahrgäste in Spanien.
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