Berlin/Frankfurt/Main - Auf diese Weise lassen sich am ehesten Verzögerungen beim Einchecken vermeiden. Darauf weisen der Deutsche Reisebüro und Reiseveranstalter Verband (DRV) in Berlin und die Interessenvertretung der in Deutschland aktiven ausländischen Fluggesellschaften Barig in Frankfurt hin.
Das ab 4. Oktober benötigte Formblatt bekommen die Passagiere bei ihrer Flugbuchung, oder sie können es sich von den Websites des DRV oder der Barig herunterladen. Am Check-in-Schalter übergeben sie es der Fluggesellschaft, die es an die amerikanischen Behörden weiterleitet. Über die Pass- und Visadaten hinaus müssen auch das Land des Hauptwohnsitzes, die Adresse der ersten Übernachtung beziehungsweise der ersten Mietwagenstation in den USA angegeben werden.
Die Lufthansa in Frankfurt will erst vom 22. November an die von den US-Behörden verlangten Daten beim Einchecken direkt elektronisch erfassen. Passagiere, die beim Flug in Richtung Vereinigte Staaten umsteigen müssen, sollen die Angaben am Zubringerflughafen machen. Vom zweiten Quartal 2006 an soll die Erfassung bei den im Eigenvertrieb verkauften Tickets schon auf der Lufthansa-Homepage, über die Call-Center oder an den Ticketschaltern abgewickelt werden.
Die Deutsche Lufthansa wies ergänzend darauf hin, dass nur US-Bürger, Passagiere mit Green Card sowie jene Reisende, die sich in den USA im Transit in ein Drittland befinden, von der Erfassung ausgeschlossen sind.
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