Berlin - Im Tarifstreit werde beim Servicepersonal der Bahn noch vor der Fußball-WM zu Aktionen aufgerufen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft "Transnet" der Nachrichtenagentur dpa. Betroffen wären ICE und Intercity.
Grund für die geplanten Aktionen sei, dass die seit Monaten laufenden Gespräche für 2000 Beschäftigte in Bordrestaurants, Zug- Bistros und bei der Bedienung am Platz keine Ergebnisse gebracht hätten.
"Transnet" und die Gewerkschaft GDBA fordern eine Anhebung und Angleichung der Umsatzbeteiligungen für die Beschäftigten. Drei Prozent Provision bekommen die Bahn-Mitarbeiter in Speisewagen derzeit, Service-Kräfte für den "Am-Platz-Service" erhalten den Angaben zu Folge fünf Prozent Umsatzbeteiligung. Die nächste Verhandlungsrunde sei für den 6. Juni geplant.
anr/dpa
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