Berlin - Die Gewerkschaften Transnet und GDBA wollen bis kommenden Dienstag auf weitere Warnstreiks bei der Bahn verzichten. Von Mittwoch an soll es aber wieder Arbeitsniederlegungen geben, sagte Transnet-Chef Norbert Hansen heute in Berlin. Dann sollten die Aktionen auf Regionen im "Norden und Süden" Deutschlands ausgeweitet werden.
Sitzstreik: Hunderte Beschäftigte der Deutschen Bahn legten zeitweise die Arbeit nieder
Nach Auskunft von Bahnsprecher Martin Walden waren in Deutschland bis zum Mittag 23 Züge, darunter neun Fernzüge, von den Verspätungen betroffen. Die Verspätungszeit summierte sich auf knapp 600 Minuten. Allerdings seien die Störungen mit dem Ende der Streikaktionen noch nicht beendet, die Folgewirkungen seien noch nicht berücksichtigt.
Mit dem Warnstreik wollen die Gewerkschaften ihre Forderung nach einer Beschäftigungsgarantie bei dem geplanten Börsengang der Bahn bekräftigen.
har/dpa/ddp
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