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29.09.2006
 

Bahn

Keine Warnstreiks bis Mittwoch

Tausende Reisende waren heute von den Warnstreiks der Bahn-Gewerkschaften im Westen Deutschlands betroffen. Die Verspätungszeiten summierte sich auf knapp 600 Minuten. Ab Mittwoch sollen erneut viele Züge stillstehen.

Berlin - Die Gewerkschaften Transnet und GDBA wollen bis kommenden Dienstag auf weitere Warnstreiks bei der Bahn verzichten. Von Mittwoch an soll es aber wieder Arbeitsniederlegungen geben, sagte Transnet-Chef Norbert Hansen heute in Berlin. Dann sollten die Aktionen auf Regionen im "Norden und Süden" Deutschlands ausgeweitet werden.

Sitzstreik: Hunderte Beschäftigte der Deutschen Bahn legten zeitweise die Arbeit nieder
DPA

Sitzstreik: Hunderte Beschäftigte der Deutschen Bahn legten zeitweise die Arbeit nieder

Heute Morgen hatten erste Warnstreiks den Berufsverkehr im Westen Deutschlands behindert. Vor allem in Nordrhein-Westfalen mussten Tausende Fahrgäste Verspätungen und Zugausfälle hinnehmen. Auch im Saarland und in Rheinland-Pfalz wurde der Regional- und Fernverkehr beeinträchtigt. An Arbeitsniederlegungen beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben 1700 Mitarbeiter.

Nach Auskunft von Bahnsprecher Martin Walden waren in Deutschland bis zum Mittag 23 Züge, darunter neun Fernzüge, von den Verspätungen betroffen. Die Verspätungszeit summierte sich auf knapp 600 Minuten. Allerdings seien die Störungen mit dem Ende der Streikaktionen noch nicht beendet, die Folgewirkungen seien noch nicht berücksichtigt.

Mit dem Warnstreik wollen die Gewerkschaften ihre Forderung nach einer Beschäftigungsgarantie bei dem geplanten Börsengang der Bahn bekräftigen.

har/dpa/ddp

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