Dubai - Über deutsche Passagiersorgen um falsch verpackte 100-Milliliter-Rasierwässerchen kann Abdullah Mohamed Saleh wahrscheinlich nur lachen. Als er Ende Oktober samt Familie in eine Maschine in die Türkei steigen wollte, wurde er gestoppt.
Sein Sohn Suhail stehe auf einer Liste von "aus Sicherheitsgründen gesuchten Personen", und es liege ein Haftbefehl vor, behaupteten die Flughafenbeamten. Obwohl der kleine Suhail erst zwei Jahre alt war, stimmten Name, Passnummer und sogar Geburtsdatum mit den Daten in dem Dokument überein, berichtet die Zeitung "Emirates Today".
Nachdem Flughafen-Verantwortliche sich davon überzeugt hatten, dass es sich bei ihm um ein in Begleitung seiner Eltern reisendes Kind handelte, durfte der Junge schließlich doch fliegen.
Nach der Rückkehr aus der Türkei erkundigte sich Saleh danach, warum sein Kind auf der Liste stand. Eine Untersuchung des Innenministeriums ergab, dass ein technischer Fehler eines Flughafencomputers verantwortlich sei. Suhail sei umgehend von der Terrorliste gestrichen worden.
Sto/afp/reuters
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