Frankfurt - Das neue System ist nach Angaben von Scandinavian Airlines System (SAS), einem Zusammenschluss skandinavischer Fluggesellschaften, das weltweit einzige dieser Art. Der Fluggast registriert demnach seinen Fingerabdruck bei der Gepäckaufgabe und anschließend erneut am Abflug-Gate. So soll jedem Passagier automatisch sein aufgegebenes Gepäck zugewiesen werden. Reisepässe oder Personalausweise müssen also nicht mehr vorgezeigt werden, allein der Fingerabdruck reicht zur Identifizierung. Nach Abschluss der Reise werden die biometrischen Daten laut SAS automatisch aus dem System gelöscht.
Ob Fluggäste an dem neuen System teilnehmen wollen, bleibt ihnen aber zunächst selbst überlassen. Passagiere, die lieber einen Ausweis oder Pass vorzeigen wollen, können weiterhin auf konventionelle Weise reisen.
Laut SAS vereinfacht das neue System den Check-in-Prozess und erhöht die Sicherheit. Die neue Technologie werde bereits seit Ende November auf fast allen von SAS angeflogenen Flughäfen in Schweden eingeführt. Auf lange Sicht soll das Lesen von Fingerabdrücken zur Identifizierung auf allen innerskandinavischen Flügen angewandt werden. SAS schätzt, dass die Technologie von zehn Millionen Reisenden benutzt wird.
Installiert wurde das biometrische System bislang an folgenden Flughäfen: Luleå , Ängelholm, Ronneby, Sundsvall, Östersund, Umeå. Als nächste Airports werden Malmö, Växjö, Skellefteå, Kiruna und Kalmar ausgestattet.
Anmerkung der Redaktion: In der ursprünglichen Version der Meldung wurde SAS als schwedische Airline bezeichnet. Es sind jedoch auch dänische und norwegische Fluggesellschaften an dem Unternehmen beteiligt. SAS Schweden ist Teil des Unternehmens.
har
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