Pau – Die 50 Passagiere und vier Crew-Mitglieder an Bord eines Fokker-Verkehrsflugzeuges kamen mit dem Schrecken davon, überlebten den Unfall unverletzt.
Die Maschine der Air-France-Tochter Régional hatte beim Start nicht an Höhe gewonnen, schlitterte über ein Feld und rammte auf einer Kreisstraße ein Baustellenfahrzeug. Erst nach 500 Metern stoppte die schwer beschädigte Fokker 28-100 in einem Maisfeld. Der Fahrer des Lastwagens war auf der Stelle tot, sein Beifahrer wurde schwer verletzt.
Zunächst herrschte Unklarheit über die Unfallursache – schließlich gab das Verkehrsministerium bekannt, dass Vögel in eines der Triebwerke geraten seien, das daraufhin ausgefallen sei. Die Passagiere und Crew-Mitglieder seien "ziemlich durchgeschüttelt und schockiert".
Frankreichs Verkehrsminister Dominique Perben ließ wegen des "dramatischen Unfalls" einen Krisenstab einrichten, der sich um die psychologische Betreuung der Passagiere kümmert. Perben ordnete eine umgehende Untersuchung der französischen Flugunfall-Ermittlungsbehörde BEA an.
Die Fokker 100 hat eine Kapazität von 109 Passagieren und gilt als zuverlässiges Flugzeug. Das Modell kam 1986 auf den Markt, zehn Jahre später stellte der niederländische Hersteller wegen Insolvenz die Produktion ein.
sto/AFP/dpa/Reuters
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