Berlin - "Wir springen nicht auf jeden Zug auf", sagte ein Sprecher der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin der "Berliner Zeitung". "Es macht nur das Sinn, was wirklich der Umwelt nützt". Eine "Reihe von obskuren Unternehmen" mache mit dem Ablasshandel Geschäfte. Der Sprecher verwies auf die Position des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften (BDF), dem sowohl Lufthansa als auch Air Berlin angehören und der sich für einen internationalen Emissionshandel ausspricht.
Flieger der Air Berlin: "Es macht nur Sinn, was wirklich der Umwelt nützt"
Die Air Berlin teilte heute mit, im Jahr 2006 mit einem Nettoergebnis von 50,1 Millionen Euro einen Rekordgewinn erzielt zu haben. Nach zwei Verlustjahren schreibt die Fluggesellschaft damit jetzt wieder schwarze Zahlen. Im Vorjahr hatte Air Berlin noch einen Verlust von 115,9 Millionen Euro geschrieben. Der Umsatz sei um 28,6 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro gestiegen.
Air Berlin habe alle selbst gesteckten Ziele für 2006 erreicht, sagte der Vorstandsvorsitzende Joachim Hunold bei der Vorlage des Ergebnisses in Berlin. Der Nettogewinn übertreffe sogar noch die Erwartungen der meisten Analysten. Die Fluggesellschaft war m Mai 2006 an die Börse gegangen.
sto/AFP/ddp
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