Trier - Nur wenige deutsche Urlauber haben in diesem Jahr bewusst auf eine Flugreise verzichtet und sind stattdessen auf Zug oder Bus umgestiegen. Das ergab die neue Sommerurlaubsstudie des Europäischen Tourismus Instituts (ETI) in Trier. 93 Prozent erklärten, die Diskussion um den Klimawandel habe ihre Urlaubsplanung nicht beeinflusst. "Das zeigt ganz klar: Dieses Thema ist für die Reiseweltmeister, die deutschen Urlauber, derzeit noch nicht relevant", sagt Heinz-Dieter Quack, Direktor des ETI.
2007 verreisten die Deutschen so viel wie im Vorjahr, fast jeder Zweite fuhr für mindestens fünf Tage in die Sommerferien. Beliebtestes Reiseziel der Deutschen: die Heimat. 32 Prozent verbringen ihre Ferien in der Republik. Besonders beliebt ist der Norden, Mecklenburg-Vorpommern liegt mit 21 Prozent in der Gunst der Deutschen eindeutig vor Bayerns Bergen mit 17 Prozent.
Außerhalb der Republik urlaubt der Deutsche am liebsten in Italien, dicht gefolgt von Spanien. Österreich und Frankreich liegen auf den Plätzen vier und fünf.
Wie auch im Vorjahr geht der Trend in Richtung Kurzurlaub: Knapp 30 Prozent der Deutschen packen ihre Koffer für fünf bis sieben Tage, jeder Zweite sucht Erholung in acht bis zehn Tagen Urlaub, und die Mehrheit bekommt sie auch: Mehr als 90 Prozent aller Teilnehmer gaben an, "sehr zufrieden" oder "zufrieden mit ihrem Urlaub gewesen zu sein.
sil/dpa
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