Der Pilot wachte erst 20 Minuten vor der Landung in Denver im US-Bundesstaat Colorado auf, berichtete die britische Zeitung "Daily Mail". Der Vorfall auf einem Flug von Baltimore ereignete sich bereits im Jahr 2004, wurde jedoch erst jetzt bei einer Anhörung vor dem amerikanischen Kongress zum Thema Flugsicherheit bekannt.
Der Airbus A319 war kurz vor der Landung doppelt so schnell wie empfohlen und viel zu hoch. Erst nachdem die lauten Rufe eines Fluglotsen den Piloten geweckt hatten, konnte er die Maschine auf Anweisung auf die richtige Höhe und Geschwindigkeit bringen und landete ohne weitere Probleme. Das Flugzeug war vorher auf Auto-Pilot geschaltet gewesen.
Als Grund für seinen Schlaf im Cockpit gab der Pilot später Übermüdung an. Er habe wegen eines Schichtwechsels die Strecke zwischen Baltimore und Denver drei Nächte in Folge in beide Richtungen fliegen müssen.
Es wurde nicht bekannt, um welche Airline es sich handelt. Die Gesellschaft Frontier Airlines sei jedoch die einzige, die diese Strecke über Nacht anbiete, berichtete die Zeitung.
ysc
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