Berlin - Wieder müssen sich Bahnreisende und Pendler auf Verspätungen und Zugstreichungen einstellen: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat heute nacht um 2 Uhr den Streik im Personenverkehr begonnen. Schon seit Mittwochmittag wird auch der Güterverkehr bestreikt. Die Streiks sollen am Samstag, 2 Uhr beendet werden.
Die Deutsche Bahn will mit einem Ersatzfahrplan die Auswirkungen des Streiks abfedern und den Zugverkehr zumindest eingeschränkt ermöglichen. Der Plan steht im Internet zur Verfügung. Damit will das Unternehmen dafür sorgen, das zwei Drittel der Züge im Fernverkehr fahren werden, vor allem ICE-, internationale, Auto- und Nachtzüge. Im Nahverkehr sollen bis zu 50 Prozent der Züge unterwegs sein. Dabei könne es regional Unterschiede geben, die ostdeutschen Bundesländer würden voraussichtlich besonders stark betroffen sein.
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