Von Stephan Orth
Beziehungsfrust dank Mehdorn und Schell: Nachdem gestern hauptsächlich Berufsreisende vom Bahn-Streik betroffen waren, sorgen sich mit dem nahenden Wochenende viele Fernbeziehungspendler, dass sie wegen der Streiks ihre Liebsten nicht treffen können. Tarifverträge, Lohnerhöhungen und volkswirtschaftliche Schäden hin oder her - sie wollen einfach nur das Wochenende miteinander verbringen.
Die österreichische BWL-Studentin Petra Marte trennen 700 Kilometer von ihrem Partner, trotzdem schaffen die beiden es fast jede Woche, sich zu treffen. Außer wenn die Bahn streikt:
"Normalerweise sehen wir uns immer von Freitagnacht bis Sonntagnachmittag: Ich lebe in Vorarlberg in Österreich und habe mich vor drei Monaten unsterblich in einen Arzt aus Bielefeld verliebt. Jetzt trennen uns 700 Kilometer, die wir jedes Wochenende mit der Bahn überbrücken, um uns nach sieben Stunden Fahrt wenigstens am Wochenende in den Armen liegen zu können.
Daraus wird diesmal nichts, und so langsam platzt mir der Kragen mit der Deutschen Bahn. Einmal bin ich an einem Streiktag allein mit dem Auto gefahren, das hat über zehn Stunden gedauert, weil natürlich auf den Straßen viel mehr los war als sonst. Die Flugverbindungen sind extrem schlecht, da müsste mein Freund erst vier Stunden mit dem Auto zum Frankfurter Flughafen fahren.
Auch wenn höhere Löhne gerechtfertigt sein mögen, habe ich inzwischen überhaupt kein Verständnis mehr für die Forderungen der Streikenden. Denn die Leidtragenden sind Menschen, die überhaupt nichts damit zu tun haben.
Statt meinen Lebensgefährten zu sehen, werde ich am Wochenende traurig zu Hause sitzen und stundenlang telefonieren – so profitiert wenigstens die Deutsche Telekom vom Bahn-Streik."
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der Beitrag von Rocky piegelt nur dei Ahnungslosogkeit von ihm wieder ! auf In/ Auslandsdienst spielen Entfernungen keine Rolle, in D sind 500km Nahverkehr, 3-4MOnate +++ Auslanseinsatz mit einer , nach 4 Monaten, Heimfahrt ist [...] mehr...
Ich muss Ihnen widersprechen. Es ist kein typisch akademisches Problem und es ich auch kein Karriereproblem. Viele deutsche Firmen bauen Im Ausland Autobahnen oder sonst was. Man muss zur Arbeit hin, weil die Arbeit nicht mehr [...] mehr...
mal drüber nachdenken oder auch mal einen einfachen Auslandsmonteur fragen, der hat zwar keine akademischen Titel, dei Jungs kennen sich aber in der Welt aus ! mehr...
Ich lebe quasi seit 8 Jahren in einer Fernbeziehung, wenn auch immer mal wieder mit kurzen Unterbrechungen, wenn man doch mal beruflich in der Nähe landet. Wie mein Vorredner schon angesprochen hat, ein typisches Problem von [...] mehr...
Also für mich sind Fernbeziehungen eher nichts. Aber da man ja heutzutage leider gezwungen ist aus beruflichen Gründen umzuziehen als Akademiker, hat man ja leider manchmal keine Wahl. mehr...
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