Montreal - Die plötzliche Flugangst des Kopiloten hat die Crew einer Passagiermaschine der Air Canada zu einer ungeplanten Zwischenlandung gezwungen. Das Flugzeug war auf dem Weg von Toronto nach London, als der Mann zu weinen und zu schreien begann, wie die Zeitung "The Globe and Mail" berichtete. Er habe seine Schuhe ausgezogen und Gott um Hilfe angefleht, berichtete demnach der Ehemann einer Passagierin.
Als der Kopilot das Cockpit verließ, überwältigten ihn Besatzungsmitglieder und ein Angestellter der kanadischen Armee. Sie fesselten ihn an einen Sitz. Die Maschine mit 146 Fluggästen landete statt in London im irischen Shannon. Dort wurde der Kopilot von einem Krankenwagen abgeholt und in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.
Canada-Air-Sprecherin Isabelle Arthur hatte gestern lediglich von einem "Unwohlsein" des Kopiloten gesprochen. Mit der Landung in Shannon habe sein Kollege die richtige Entscheidung getroffen. Die Sicherheit der Passagiere sei zu keiner Zeit gefährdet gewesen, betonte die Sprecherin.
reh/AFP
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Reise | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Aktuell | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH